Post: Post setzt vermehrt auf Partner
 
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Post setzt vermehrt auf Partner

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Mit der Schließung von rund 300 kleinen, unrentablen Postfilialen und der im Gegenzug akquirierten Post.Partner vergrößert die Österreichische Post AG noch in diesem Jahr ihr Filialnetz von momentan 1.500 auf 1.650 Poststellen.

Wie Herbert Götz, im Vorstand der Post AG für das Filialnetz zuständig, im Rahmen der heute stattgefundenen Pressekonferenz versicherte, werde man nicht nur besagte 300 zu schließende Postämter durch im gleichen Ort zu findende Post.Partner - Lebensmittel-Geschäfte, Tankstellen, Putzereien, Trafiken usw.

- ersetzen, sondern darüber hinaus in 150 Gemeinden neue Post.Partner suchen. "Damit", so Götz, "soll die Nahversorgung im ländlichen Raum gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit der österreichischen Post vor der bevorstehenden Postliberalisierung im Jahr 2011 gesichert werden".

Somit wurde - gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich mit heutigem Tage eine umfassende Informationskampagne gestartet, die einerseits die Bevölkerung über die Vorzüge eines modernen Post.Partner-Filialnetzes aufklären und andererseits das System potenziell zukünftigen Post.Partnern schmackhaft machen soll.

Hiezu übernimmt die Post für jeden Post.Partner die Grundausstattungskosten in der Höhe von rund 10.000 Euro, bietet eine jährliche Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro pro Jahr und vergütet sämtliche erbrachte Leistungen zu klar definierten Provisionssätzen.

Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel, zu den Verdienstmöglichkeiten der Post.Partner: "Erfahrungen bereits bestehender Post.Partnerschaften haben gezeigt, dass man durchschnittlich 12.000 Euro pro Jahr zusätzlich verdienen kann. Was für kleine Geschäfte im ländlichen Raum durchaus attraktiv sein kann."
www.post.at/postpartner
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