Spar: Prämienzahlungen an heimische Landwirte
 
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Prämienzahlungen an heimische Landwirte

Spar/Werner Krug
Spar zahlt den heimischen Eierbauern rund 100.000 Euro Prämien für ihren Einsatz. Pro Betrieb sind das um die 1.600 Euro. © Spar/Werner Krug
Spar zahlt den heimischen Eierbauern rund 100.000 Euro Prämien für ihren Einsatz. Pro Betrieb sind das um die 1.600 Euro. © Spar/Werner Krug

Nachdem dieser Tage heiß diskutiert und gefordert wird, dass den Landwirten der Mehraufwand, der durch höhere Qualitätsauflagen entsteht, fair abgegolten wird, zeigt die Spar auf, welche Prämien sie ihren Bauern für höhere Qualitäten bezahlt.

"Mehr Geld für mehr Leistung ist die aktuelle Forderung der Landwirtschaft. Bei Spar ist das bereits seit Jahren umgesetzt: Für das freiwillige Mitmachen in verschiedenen Qualitätsprojekten erhalten die Bauern und Bäuerinnen von Spar eine Abnahmegarantie und einen Qualitätszuschlag", so der Lebensmittelhändler in einer Aussendung.

So erhalten die Rinder- und Schweinebauern für ihre Teilnahme an regionalen Tierwohlprojekten pro Jahr mehrere Millionen Euro mehr. In Summe würde die Bauern, dem Unternehmen zufolge, über den Gütesiegelzuschlag sowie den regionalen Zuschlag, den Qualitätszuschlag und den Tierwohlzuschlag pro Jahr einen Betrag von rund 7 Millionen Euro erhalten. Dazu gehören Projekte und Initiativen wie u.a. Ländle Rind (Vorarlberg), Alpenochs (Steiermark), Vulkanlandschweinefleisch (Steiermark), Mühlviertler Jungrind (Oberösterreich), Murbodner Rind (Steiermark), TANN schaut drauf (Oberösterreich und Niederösterreich), Kalbin aus der Alpenregion (Tirol und Salzburg), Tiroler Hoamat Beef, Salzburger Jungrind oder dem Tiroler Almrind.

Für die Eier-Bauern gab es indes rund 100.000 Euro Prämienzahlungen. Die Teilnahme am 5-Punkte-Eier-Programm vergütet Spar alle zwei Jahre mit Prämien. 2018 in Höhe von 100.000 Euro. Je nach Ergebnis der Betriebsüberprüfungen durch unabhändige Kontrollinstanzen, würden die Bauern für ihr Engagement mit Prämien bis zu 1.600 Euro pro Betrieb belohnt.

Geringerer Einsatz von Pestiziden wird belohnt
Für die Reduktion von Pestiziden erhalten Obstbauern rund 900.000 Euro jährlich. Seit 2010 werden nämlich gegen die Apfel- und Schalenwickler in den Apfel-Plantagen Pheromon-Fallen aufgestellt, die nur auf die männlichen Schmetterlinge der schädlichen Art anziehend wirken und so die Fortpflanzung und Eiablage auf den Äpfeln, und damit auch die Schädigung der Früchte durch die Larven der Schmetterlinge verhindern. Derzeit wenden über 170 bäuerliche Betriebe diese Methode in der Steiermark an, durch die 50 Prozent der Apfelwickler-Pestizide eingespart werden konnten. Für diese Mehrarbeit und dieses Engagement erhalten die Apfelbauern von SPAR jährlich mehr Geld pro Kilo Äpfel.
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