Unibail-Rodamco-Westfield: Premiere: SOMA im ...
 
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Premiere: SOMA im DZ

Sabri Dridi
V.l.: Siegfried Sellitsch (Präsident des Samariterbund Wiens), Michael Ludwig (Bürgermeister Wien), Ernst Nevrivry (Bezirksvorsteher Donaustadt), Oliver Löhlein (Geschäftsführer Samariterbund Wien), Anton Cech (Centermanager Donau Zentrum), Erwin Scheidel (Samariterbund), Alexander Prischl (Samariterbund), Georg Jelenko (Samariterbund) © Sabri Dridi
V.l.: Siegfried Sellitsch (Präsident des Samariterbund Wiens), Michael Ludwig (Bürgermeister Wien), Ernst Nevrivry (Bezirksvorsteher Donaustadt), Oliver Löhlein (Geschäftsführer Samariterbund Wien), Anton Cech (Centermanager Donau Zentrum), Erwin Scheidel (Samariterbund), Alexander Prischl (Samariterbund), Georg Jelenko (Samariterbund) © Sabri Dridi

Der Samariterbund eröffnete am vergangenen Freitag im Gebäudekomplex des Wiener Donau Zentrums einen SOMA, das ist europaweit der erste Sozialmarkt in einem Shopping Center.

Im Rahmen des derzeit stattfindenden Wahlkampfs werden zunehmend armutsgefährdete Menschen zum Thema, Menschen, für die es eine große Herausforderung ist, ihren Alltag zu finanzieren. Diese Menschen wohnen auch in Wien-Donaustadt, dem Standort des Wiener Donauzentrums (DZ). Nicht dass das etwas mit dem Wahlkampf zu tun hätte – die Gründung eines Sozialmarkts ebendort bedarf einer gewissen Vorlaufzeit, und da waren keine Wahlen weit und breit –, aber die Beteiligten sind froh, dass es jetzt so weit ist: Das DZ und der Samariterbund haben sich zusammengeschlossen und den ersten Sozialmarkt in einem Einkaufszentrum eröffnet.

Auf einer Verkaufsfläche von rund 100 Quadratmetern bietet der SOMA ab sofort ein breites Supermarkt-Sortiment – beginnend bei frischen Lebensmitteln über Konserven bis hin zu Hygieneartikeln. Beliefert wird er von einer Vielzahl von Shops und Händlern des DZ. So kann man eine sinnvolle und nachhaltige Verwertung kostbarer Lebensmittel sicherstellen. In Kooperation mit den im DZ ansässigen Gastronomiebetrieben sollen zukünftig auch frisch zubereitete Speisen im Sozialmarkt erhältlich sein. Die Preise für diese Produkte liegen dann deutlich unter jenen des Diskonthandels.

Stimmen anlässlich der Eröffnung: „Soziale Verantwortung ist für uns nicht nur ein Schlagwort. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Vereinen, bemühen wir uns aktiv darum, ein umfassendes Angebot für alle Bewohner des Bezirks anbieten zu können“, sagt Center Manager Anton Cech. Und der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig betont: „In Wien steht der Mensch im Mittelpunkt. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir in unserer Stadt Menschen helfen, die mit sehr geringen finanziellen Mitteln ihr Auslangen finden müssen. Die Wiener Sozialmärkte sind ein Beispiel dafür. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Samariterbundes für ihren Einsatz und ihr Engagement, den Handelspartnerinnen- und partnern danke ich, dass sie so gut mit den Sozialmärkten kooperieren.“
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