PwC: Bargeldloses Payment wächst rasant
 
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Bargeldloses Payment wächst rasant

Jonas Leupe - unsplash.com

Bis 2025 steigt das weltweite Transaktionsvolumen um mehr als 80 Prozent, 2030 werden sich die Pro-Kopf-Transaktionen verdreifachen, wie eine Untersuchung von PwC zeigt.

Weltweit gewinnen bargeldlose Transaktionen an Bedeutung, besonders Digitalwährungen und digitale Geldbörsen erweisen sich hier als Wachstumstreiber. Eine Studie vom Consulter PwC zeigt, welche Entwicklungen möglich sind: Bis 2025 könnte das bargeldlose Transaktionsvolumen um 80 Prozent auf 1,9 Billionen US-Dollar ansteigen. Zum Vergleich: 2020 belief sich diese Summe noch auf 1 Billion. Haupt-Wachstumsmarkt ist und bleibt Asien, wo das Volumen bis 2025 um rund 109 Prozent wachsen könnte, im Folgezeitraum bis 2030 sollen es weitere 76 Prozent sein. In Europa sieht die Prognose gedämpfter aus: Hier wächst das Bezahlvolumen bis 2025 um 64 Prozent, bis 2030 um zusätzliche 39 Prozent.

Corona als Tempogeber

Ein Faktor bei dieser Trend-Entwicklung, so schlussfolgert PwC, ist das durch Covid-19 geänderte Konsumverhalten. Besonders der Gewöhnungseffekt an den E-Commerce und in dessen Kielwasser die Verwendung von digitalen Bezahlmethoden sind hier ausschlaggebend. Dies ist keine neue Entwicklung, doch wurde sie durch die Pandemie beschleunigt. 89 Prozent der von PwC befragten Personen schätzen, dass dieses neue Tempo beibehalten wird. Dementsprechend erwarten sich 97 Prozent, dass Echtzeit-Bezahlungen stark an Bedeutung gewinnen werden. 

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