Nö Lebensmittelkaufmannspreis 2009: Qualität ...
 
Nö Lebensmittelkaufmannspreis 2009

Qualität ist niemals Zufall

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V.l.n.r.: Markus Haferl (Ehrenpreisträger), Walter Hengsberger (Ehrenpreisträger), Petra Bohuslav (Wirtschaftslandesrätin NÖ), Ulrike Kühn-Grögler (Ehrenpreisträgerin), Rudolf Zotter, 1. Preis (Irnfritz), Josef Uher Obmann-Stv.), KR Sonja Zwazl (Präsidentin WKNö), Gerhard Holub (Obmann NÖ Lebensmittelhandel, WKNö), Michael Fasching, 2. Preis (Persenbeug), Johann Wagner, 3. Preis (Schönbach)
V.l.n.r.: Markus Haferl (Ehrenpreisträger), Walter Hengsberger (Ehrenpreisträger), Petra Bohuslav (Wirtschaftslandesrätin NÖ), Ulrike Kühn-Grögler (Ehrenpreisträgerin), Rudolf Zotter, 1. Preis (Irnfritz), Josef Uher Obmann-Stv.), KR Sonja Zwazl (Präsidentin WKNö), Gerhard Holub (Obmann NÖ Lebensmittelhandel, WKNö), Michael Fasching, 2. Preis (Persenbeug), Johann Wagner, 3. Preis (Schönbach)

Das ORF Landesstudio in St. Pölten bildete den Rahmen für die diesjährige Verleihung des Lebensmittelkaufmannspreises. Der Siegerscheck in Höhe von 5.000 Euro ging an Rudolf Zotter aus Irnfritz im Bezirk Horn.

Mit dem im Jahr 1998 ins Leben gerufenen Lebensmittelkaufmannspreis des NÖ Lebensmitteleinzelhandels werden jährlich engagierte Kaufleute und vorbildliche Ideen zur Förderung des Lebensmitteleinzelhandels ausgezeichnet. Überreicht wurden die Preise von Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und der Präsidentin der Niederösterreichischen Wirtschaftskammer, Sonja Zwazl.

Ehre, wem Ehre gebührt



Auf den Ehrenplätzen landeten Adeg-Kaufmann Markus Haferl aus Atzenbrugg, Nah&Frisch-Kaufmann Walter Hengsberger aus Schönberg am Kamp sowie Ulrike Kühn-Grögler. Ulrike Kühn-Grögler hat eine alte Mühle – die Kunstmühle Dornau in Leobersdorf – kurzerhand zu einem Geschäft in idyllischer Lage umfunktioniert und bietet seit Anfang 2009 ebendort ein ausgewogenes Naturkostsortiment an, das gut zum Flair des Standortes passt: Spezialgetreide, Biomehle, Dinkelbrot und dergleichen mehr. Walter Hengsberger wiederum sichert mit seinem Musterladen der Marktgemeinde Schönberg eine erlebnisorientierte, qualitative Nahversorgung (siehe Bericht in CASH 09/2008). Auf eine 100-jährige Geschichte blickt die Kaufmannsfamilie Haferl aus Atzenbrugg im Bezirk Tulln zurück. Seit 2003 sorgt Markus Haferl in vierter Generation engagiert für den Fortbestand des Adeg-Marktes in Atzenbrugg als Ort für menschliche Begegnungen.

3. Platz an Nah&Frisch Wagner



Große Parkplätze, breite Gänge im Geschäft und Einkaufswagen ohne Schlösser machen den Einkauf im Nah&Frisch-Markt von Johann Wagner in Schönbach im Bezirk Zwettl zu einem richtigen Wohlfühlerlebnis. Und selbst wer es nicht rechtzeitig bis Geschäftsschluss in den Laden schafft, muss nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, denn bei Nah&Frisch Wagner kann man rund um die Uhr einkaufen. Wie das geht? Ganz einfach: Bestellung einfach telefonisch aufgeben, Johann Wagner deponiert die Ware alsbald im Kundensafe, von wo sie sich der Kunde später mittels Code jederzeit abholen kann. Bezahlt wird einfach beim nächsten Einkauf.

2. Platz an Eurospar Christl Michael Fasching



Die Geschichte des Eurospar Christl in der Nibelungenstraße in der Gemeinde Persenbeug reicht bis ins Jahr 1870 zurück. Trotzdem ist der Markt, der seit 1994 von Michael Fasching geführt wird, nicht von gestern. Heute sind im Betrieb 39 Personen aus der Region beschäftigt. Das Sortiment umfasst eine große Vielfalt an Lebensmitteln – darunter zahlreiche Produkte von regionalen Lieferanten ­–  sowie Hartwaren und Textilien. 2008 erwarb Familie Fasching ein Grundstück gegenüber dem Geschäft. Der „Christl-Platz“, so die Bezeichnung der Örtlichkeit, wird seither nicht nur als Parkplatz von den Mitarbeitern gern genützt, sondern vor allem auch als Veranstaltungsfläche für Kundenevents, wie z.B. Faschingsumzüge, Kirtage und Markttage. Dass die Kunden im Eurospar Christl aber auch dann einkaufen, wenn ausnahmsweise einmal kein Event auf der Tagesordnung steht, dafür sorgt u.a. die „Christl-Card“. Die Kundenkarte bietet bargeldloses Einkaufen, zinslosen Einkaufskredit, ein Rückgaberecht innerhalb von 14 Tagen und vieles andere mehr.

Und der Gewinner ist ...



... Nah&Frisch-Kaufmann Rudolf Zotter. Der 27-jährige Quereinsteiger übernahm im Herbst 2006 den Nah&Frisch Markt in Irnfritz im Bezirk Horn. Planung und Umbau verliefen rasch und zügig, und so konnte Neo-Kaufmann Zotter sein Geschäft bereits Anfang Februar 2007 neu eröffnen. Drei Mitarbeiter unterstützten ihn dabei. Mit seinen verschiedenen Aktivitäten und seiner Persönlichkeit ist es ihm gelungen, die Nahversorgung in Irnfritz zu sichern und den Einkauf der Bevölkerung, bei der er mittlerweile sehr geschätzt ist, zu binden. Heute, knapp zwei Jahre später, beschäftigt Rudolf Zotter bereits fünf Mitarbeiterinnen. Der Jahresumsatz betrug zuletzt rund 850.000 Euro. Neben einem SMS-Kundenservice, gratis Hauszustellung und Fotoausarbeitung bietet Rudolf Zotter seinen Kunden auf 170 Quadratmetern Verkaufsfläche natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Extras, wie z.B. täglich ofenfrisches Gebäck, ein Platten- und Cateringservice sowie zahlreiche Bioprodukte. Ganz besonders wichtig ist dem Nachwuchskaufmann vor allem anderen aber die Frische im Geschäft. Alles in allem eine runde Leistung, von der sich die Jury schlussendlich gerne überzeugen ließ.

Nö Lebensmittelkaufmannspreis 2009
- die Preisträger

1. Platz: Nah&Frisch Zotter, Irnfritz, Bezirk Horn, www.kaufhaus-zotter.at
2. Platz: Eurospar Christl, Inh. Michael Fasching, Persenbeug, Bezirk Melk
3. Platz: Nah&Frisch Johann Wagner, Schönbach, Bezirk Zwettl

Ehrenpreisträger:

Susi’s Mühlenladen, Inh. Ulrike Kühn-Grögler, Leobersdorf, Bezirk Baden
Adeg Markus Haferl, Atzenbrugg, Bezirk Tulln
Nah&Frisch Walter Hengsberger, Schönberg, Bezirk Krems-Land

Quelle: WKNÖ, Sparte Handel



Platz eins ging heuer an Nah&Frisch-Kaufmann Rudolf Zotter aus Irnfritz im Bezirk Horn.
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Platz eins ging heuer an Nah&Frisch-Kaufmann Rudolf Zotter aus Irnfritz im Bezirk Horn.


Gerhard Holub, Obmann des Nö. Lebensmittelhandels: „Österreichweit sind 13 Prozent der Gemeinden ohne Nahversorgung, in Niederösterreich lediglich vier. Das zeigt uns, dass der Lebensmittelhandel in Niederösterreich gut aufgestellt ist.“© Fotos: WKNö
Fotos: WKNö
Gerhard Holub, Obmann des Nö. Lebensmittelhandels: „Österreichweit sind 13 Prozent der Gemeinden ohne Nahversorgung, in Niederösterreich lediglich vier. Das zeigt uns, dass der Lebensmittelhandel in Niederösterreich gut aufgestellt ist.“© Fotos: WKNö
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