Qualityaustria: Qualität ist unentbehrlich
 
Qualityaustria

Qualität ist unentbehrlich

Anna Rauchenberger
V.l.n.r.: Christoph Badelt (Leiter Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung), Melanie Scheiber (Head of Marketing, Public Relations, Quality Austria), Werner Sejka (Moderator, Puls 4), Konrad Scheiber (CEO, Quality Austria) © Anna Rauchenberger
V.l.n.r.: Christoph Badelt (Leiter Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung), Melanie Scheiber (Head of Marketing, Public Relations, Quality Austria), Werner Sejka (Moderator, Puls 4), Konrad Scheiber (CEO, Quality Austria) © Anna Rauchenberger

Das 24. qualityaustria Forum am Mittwoch, den 14. März befasste sich unter dem Titel „Aufbruch! Mutig entscheiden – dynamisch umsetzen“ mit den Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft.

Rund 700 Führungskräfte, Systemmanager und Berater kamen in den Salzburg Congress, um Impulse für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu erhalten. Die Wirkmacht von Qualität sowie Erfolgs- und Motivationsstrategien standen dabei im Fokus.

Konrad Scheiber (CEO, Quality Austria) ging in seinem Impulsreferat auf die dynamischen Veränderungen ein, die von der Digitalisierung und den neue Technologien ausgelöst wurden. Wesentlich sei, dass Unternehmen die Qualität ihrer Leistungen nicht vernachlässigen. Zahlreiche Branchen wie die Automobilwirtschaft oder die Konsumgüterindustrie seien mit wachsenden Qualitätsproblemen und hohen Verlusten aufgrund von Produktrückrufen konfrontiert. In Deutschland würden Qualitätsmängel bereits zu den zehn größten Geschäftsrisiken zählen.

Christoph Badelt (Leiter Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) analysierte die volkswirtschaftliche und politische Dimension der Qualität, um Querverbindungen für die unternehmerische Praxis ableiten zu können. Qualitätssicherung sei eine Haltung, die sowohl für die Wirtschaftspolitik als auch für die betriebliche Arbeit gälte. Es gebe Parallelen der Qualitätssicherung in der Wirtschaftspolitik und im Betrieb, wie zum Beispiel soziale Kompetenzen, Humankapital und Produktivität.

Die Bestseller-Autorin Anitra Eggler stellte als Digital-Therapeutin in ihrem Vortrag „Mail halten!“ (so lautet auch der Titel eines ihrer Bücher) Erfolgsregeln vor, um die digitale Kommunikation zu verbessern und dem E-Mail-Wahnsinn zu entkommen.

Die Programmpunkte des Nachmittags leitete Eckehard Bauer (Prokurist Key Account und Business Development für Risiko- und Sicherheitsmanagement, Business Continuity, Verkehr, Quality Austria) ein, der auf die neue Norm für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ISO 45001 fokussierte. Der Schutz von Arbeitnehmern könne durch systematische Prävention und festgeschriebene Abläufe wesentlich gefördert werden. Wichtig sei die Bewusstseinsbildung für Arbeitssicherheit als Grundlage von Entscheidungen in Unternehmen.

Weitere Vorträge von Wolfram Krenn (Leiter OMV Raffinerie Schwechat), Extremsportlerin Alexandra Meixner (3fache Weltrekordhalterin im Ultratriathlon, Zweitplatzierte beim Race Across America) und Stefan Frädrich (Motivationsexperte und Unternehmer) rundeten das Programm ab.
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