Handelsverband: Reaktion auf "Nein" der Gewer...
 
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Reaktion auf "Nein" der Gewerkschaft zum Sonntagseinkauf

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Handelsverbands-Präsident Stephan Mayer-Heinisch reagiert auf die Aussagen von GPA-Vorsitzenden Wolfgang Katzian. © Handelsverband
Handelsverbands-Präsident Stephan Mayer-Heinisch reagiert auf die Aussagen von GPA-Vorsitzenden Wolfgang Katzian. © Handelsverband

In einer Aussendung vom 10.10. reagiert der Handelsverband auf die Mobilmachung der Gewerkschaft gegen die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen: „Touristen kommen nicht zum Shoppen nach Wien aus einem einfachen Grund: Weil man sonntags nicht kann", kontert Dr. Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes, auf die Behauptung von Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), dass Touristen nicht nach Wien kämen, um zu shoppen.

Gerade im für das Wochenende typischen Shoppingtourismus liege laut Mayer-Heinisch enormes Potential: Die Tax-Free-Umsätze ausländischer Touristen in Österreich sind 2013 um 7,9 % gewachsen, Tendenz steigend, und die Shoppinggäste lassen hohe Summen da, Touristen aus Hong Kong etwa geben durchschnittlich 1.008 Euro pro Einkauf aus (Quelle: Global Blue Bilanz 2013 zum Shopping-Tourismus in Österreich). So erklären sich u.a. die Hochrechnungen der Experten-Kommission, die 140 Mio. Mehreinnahmen von der Sonntagsöffnung in drei Wiener Tourismuszonen erwarten.  

Auch die Ergebnisse der Befragung von Handelsmitarbeitern durch die Gewerkschaft decken sich laut Handelsverband nicht mit der Realität in den Handelsunternehmen, die etwa an Bahnhöfen und in anderen touristischen Zentren bereits sieben Tage offen halten: "Viele Mitarbeiter arbeiten gerne am Sonntag, weil sie in derselben Arbeitszeit durch den Sonntagszuschlag doppelt verdienen, so die Erfahrung auch aus anderen Ländern und Branchen."
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