Willhaben: Recruiting-Trends des Jahres 2019
 
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Recruiting-Trends des Jahres 2019

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Markus Zink, Head of Jobs und Karriere bei Willhaben © Willhaben
Markus Zink, Head of Jobs und Karriere bei Willhaben © Willhaben

Die Willhaben-Jobplattform hat sich angesehen, welche Trends es 2019 beim Recruiting geben wird, und die Ergebnisse veröffentlicht.

In Schlagworten ausgedrückt, sind Recruitment Marketing, Employer Branding und Candidate Experience solche Trends. Markus Zink, Head of Jobs und Karriere bei Willhaben, begründet das so: „Unternehmen müssen zunehmend mehr um die Gunst neuer Bewerber und vor allem junger Talente kämpfen.“ Für Unternehmen bedeutet das: Der Bereich Marketing wird im Recruiting immer wichtiger. Man kehrt die Bewerbungssituation sozusagen um und geht aktiv auf potenzielle neue Mitarbeiter zu. Und genau hier kommen die Marketingmaßnahmen zum Tragen. Man schafft Bewusstsein, als eventueller Arbeitgeber berücksichtigt zu werden, und weckt so das Interesse.

Employer Branding – das ist die identitätsbasierte Positionierung eines Unternehmens als Arbeitgeber – ist deswegen wichtig geworden, weil (wie LinkedIn in einer Studie festgestellt hat) 75 Prozent aller Arbeit-Suchenden vorab das Image eines potenziellen Arbeitgebers recherchieren. Unternehmen mit schlechtem Image haben es daher schwer, neue Mitarbeiter zu finden. Zur Vermittlung einer positiven Unternehmensidentität gehört zum Beispiel eine seriöse und regelmäßige Social-Media-Präsenz bzw. ein überzeugender Arbeitgeberbereich auf der Unternehmenswebsite.

Das weithin und leicht verfügbare Internet hat mit seiner immensen Reichweite das Leben vieler Unternehmen einfacher gemacht. Gleichzeitig sind aber neue Phänomene zu beachten, die mit der leichten Verfügbarkeit zusammenhängen. Denn wenn beispielsweise ein Bewerber mit dem Bewerbungsprozess nicht zufrieden sein sollte, dann wird er das über kurz oder lang in den sozialen Medien bekanntgeben, also von seiner negativen Candidate Experience erzählen. Für die Unternehmen bedeutet das, eine gute Bewerbungs-Anlaufstelle zu sein: Auf Augenhöhe begegnen, die Bewerbung zügig bearbeiten, Respekt beweisen, nicht mit Floskeln abschasseln – auch nicht bei einer Absage; einfach ehrlich und offen kommunizieren. Und seit 2018 wichtig: Die DSGVO beachten, gerade in einem so datensensiblen Bereich wie dem Bewerbungsverfahren.
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