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Rekord: Österreich verspeist in einem Monat 9,8 Millionen Fairtrade Bananen

Peter Tuma
Fairtrade-Geschäftsführer Hartwig Kirner findet sich in der Mitte von Mitstreitern. © Peter Tuma
Fairtrade-Geschäftsführer Hartwig Kirner findet sich in der Mitte von Mitstreitern. © Peter Tuma

Die Aktion konnte 108.400 US-Dollar an Fairtrade-Prämiengeldern erwirtschaften, die Fairtrade-Bananenproduzenten in Peru, der Dominikanischen Republik und Ecuador zugute kommen.

Krumme Dinger für eine gerechte Sache: So könnte man die Fairtrade Bananen Challenge 2016 beschreiben. Vom 17. Oktober bis 17. November 2016 wurden in Österreich 9,8 Millionen Bananen mit Fairtrade-Siegel gegessen. Dies bedeutet ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Aktion will schlechte Bedingungen aufzeigen
Die Aktion hatte es sich zum Ziel gesetzt, auf die schwierigen Bedingungen auf den Plantagen aufmerksam zu machen. Während große Bananenkonzerne die Preise diktieren, sind die Arbeiter auf den Plantagen von schlechten Arbeitsbedingungen, Verletzungen von Arbeitsrechten und der Gefährdung ihrer Gesundheit ausgesetzt. „Gemeinsam haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler, engagierte Gemeinden, der Handel sowie viele Einzelpersonen und NGOs ein starkes Signal für mehr Fairness im Bananenhandel gesetzt“, freut sich Fairtrade-Geschäftsführer Hartwig Kirner.

Im Aktionsmonat konnten 108.400 US-Dollar an Fairtrade-Prämiengeldern erwirtschaftet werden, die Fairtrade- Bananenproduzentenorganisationen in Peru, der Dominikanischen Republik und Ecuador zusätzlich zum Fairtrade-Mindestpreis zugutekommen. Die Bauern und Beschäftigten der Plantagen entscheiden demokratisch, in welche sozialen, ökonomischen und ökologischen Projekte die Gelder investiert werden.
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