Kika/Leiner: René Benko übernimmt Kika/Leiner
 
Kika/Leiner

René Benko übernimmt Kika/Leiner

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René Benko übernimmt Kika/Leiner (Foto: Signa)
René Benko übernimmt Kika/Leiner (Foto: Signa)

Das Zittern der rund 6.500 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz hat ein Ende. Investor René Benko übernimmt die gesamte Möbelkette in Österreich und CEE.

Fast 500 Millionen Euro legte René Benko, der mit seiner Investorgruppe Signa ja bekanntlich auch die deutsche Kaufhauskette Karstadt übernommen hat, für die Immobilien auf den Tisch und einen symbolischen Euro für das operative Geschäft.

Die deutsch-südafrikanische Konzernmutter Steinhoff war nach saftigen Bilanz- und Korruptionsskandalen selbst ins Trudeln geraten und signalisierte bereits vor geraumer Zeit die Möbelhauskette loswerden zu wollen. Worauf neben XXXLutz auch die deutschen Mitbewerber Höffner und die Tessner Gruppe Interesse zeigte.

Zähe Verhandlungen ergaben schlußendlich am Abend des 14. Juni 2018 den Zuschlag für Benkos Angebot, endgültig unterschireben wurden die mittlerweile exakt ausverhandelten Verträge genau eine Woche später, am 21.6.2018. „Nach sehr umfangreichen und intensiven Verhandlungen in den letzten Tagen, konnten wir heute alle Verträge zur Übernahme von kika/Leiner unterzeichnen. kika/Leiner steht vor einem tiefgreifenden und umfassenden Wandel. Wir wollen die Zukunft dieses Unternehmens nachhaltig sichern,“ so Signa Geschäftsführer Christoph Stadlhuber.

Benko selbst signalisierte, dass er die Marken Kika und Leiner behalten und die insgesamt 48 Möbelhäuser (29 Kika, 19 Leiner) weiterführen möchte - das Okay der Kartellbehörde vorausgesetzt. Kika/Leiner setzte 2017 rund 800 Millionen Euro um.
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