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Rewe Group holt sich 175 Mio. Euro von Anlegern

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Dr. Christian Mielsch ©Rewe Group
Dr. Christian Mielsch ©Rewe Group

Die Rewe Group hat das erste German Private Placement in Form eines Schuldscheindarlehens über 175 Mio. EUR erfolgreich abgeschlossen. Die fest verzinste Transaktion mit einer Laufzeit von 10 Jahren soll dem Unternehmen die finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung ihrer Strategie stärken.

Durch die Fixierung des Kupons will sich die Kölner Rewe Group langfristig ein historisch günstiges Zinsniveau sichern. Die Schuldscheinemission wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Versicherungskonzerns Allianz als Club Deal ausgestaltet und innerhalb eines ausgewählten Investorenkreises, bestehend aus Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds in Deutschland platziert. Bankenseitig wurde die Finanzierung durch die HSBC begleitet. Mit dem Deal wird ein 2004 gewährtes Darlehen in Höhe von 152 Mio. US-Dollar der Royal Bank of Scotland abgelöst.

„Diese Transaktion stellt einen wichtigen Schritt im Rahmen unserer Finanzierungsstrategie dar“, so Dr. Christian Mielsch, Finanzvorstand der REWE Group. „Wir konnten unsere Investorenbasis verbreitern und haben unsere langfristigen Finanzierungskapazitäten erhöht. Dass wir uns mit dem ersten German Private Placement auch auf der Finanzierungsseite innovativ zeigen konnten, freut uns natürlich zusätzlich.“ Dr. Klaus Wirbel, Leiter Finanzen der REWE Group, ist mit dem Ergebnis ebenso zufrieden. „Wie bei der Neuauflage des Konsortialkredites im vergangenen Jahr, haben wir bei diesem German Private Placement das günstige Marktumfeld genutzt und konnten attraktive Konditionen für die nächsten 10 Jahre erzielen.“
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