Rewe Group: Kaufleute und Convenience als Wac...
 
Rewe Group

Kaufleute und Convenience als Wachstumstreiber

Markus Mainka - stock.adobe.com

Die Rewe Group steigerte 2021 ihren Gesamtaußenumsatz aus fortzuführendem Geschäft um 2,5 Prozent auf 76,5 Milliarden Euro. Im Vollsortiment Österreich erreichten Billa, Bipa und Adeg ein Plus von 2,3 Prozent auf 7 Milliarden Euro.

"Es ist sehr erfreulich, dass wir die 2020 außerordentlich stark gewachsenen Umsatzerlöse im Lebensmittelhandel sowohl in Deutschland als auch in unseren europäischen Auslandsmärkten nicht nur halten, sondern teilweise nochmals steigern konnten. Das war für uns bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2021 keine Selbstverständlichkeit. Umso erfreulicher, dass wir unsere geplanten Budgets übertroffen haben", meint Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, anlässlich der Veröffentlichung der noch nicht testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2021.

Besonders gut lief es im Vorjahr für die selbstständigen Rewe-Kaufleute in Deutschland, die nach einem Umsatzzuwachs von 20,5 Prozent im Jahr 2020 nochmals um 4,8 Prozent zulegen konnten. Ebenfalls überdurchschnittlich gut abgeschnitten hat der Bereich Convenience mit dem nationalen und internationalen Geschäft der Lekkerland Gruppe. Hier kletterte der Umsatz um 4,4 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro.

Plus 2,3 Prozent bei Billa, Bipa und Adeg

Das Vollsortiment Österreich mit Billa, Bipa und Adeg verzeichnete ein Plus von 2,3 Prozent auf 7 Milliarden Euro (Nähere Details dazu werden in der morgigen Pressekonferenz von Rewe International bekannt gegeben). Der Umsatz des Vollsortiments CEE wuchs um 3,2 Prozent - wechselkursbereinigt um 2 Prozent - auf 3,1 Milliarden Euro. Beim Vollsortiment National, das die Einzelhandelsumsätze der Rewe-Filialen und den Großhandelsumsatz mit den Kaufleuten umfasst, steht ein kleines Plus von 0,9 Prozent auf 26,7 Milliarden Euro.

Unterdurchschnittlich entwickelte sich die Discount-Sparte der Rewe Group. In Deutschland verharrte Penny auf Vorjahresniveau und erzielte einen Umsatz von 8 Milliarden Euro. Im Discount International kam man in den Ländern Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Tschechien zusammen auf ein Umsatzplus von 1,8 Prozent (wechselkursbereinigt plus 1,6 Prozent) auf 5,6 Milliarden Euro.

Baumärkte und Touristik als Wermutstropfen

Ins Minus rutschen die Umsätze im Geschäftsfeld Baumarkt. Hier musste toom nach einem starken Vorjahr 2021 Umsatzrückgänge in der Höhe von 11,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro hinnehmen.

Einer detaillierten Betrachtung bedarf das Geschäftsfeld Touristik. Hier gab es 2021 zwar ein Umsatzplus von 57,5 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Aber dennoch lagen die Umsätze in der Touristik 2021 immer noch um 59 Prozent unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Ertragsseitig verzeichnete der Rewe-Konzern (exklusive selbstständiger Einzelhandel und At-Equity-Gesellschaften) 2021 ein EBITDA von 4,4 Milliarden Euro nach 4,3 Milliarden Euro 2020. Das Konzernjahresergebnis (EAT) stieg von 415 Millionen auf 756 Millionen Euro.

Einen ausführlichen Bericht zum Geschäftsjahr 2021 der Rewe Group lesen Sie in der Ausgabe 4/2022 von CASH, die am 28. April 2022 erscheint.
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