Rewe International: Ja! Natürlich gegen ein M...
 
Rewe International

Ja! Natürlich gegen ein Meer aus Plastik

Christian Dusek
Ja! Natürlich Markenbotschafterin Martina Hörmer präsentiert Green Packging Maßnahmen gemeinsam mit Prof. Gerhard J. Herndl, Zoologe Universität Wien (links) und Verpackungsexperte Manfred Tacker, FH Campus Wien
Ja! Natürlich Markenbotschafterin Martina Hörmer präsentiert Green Packging Maßnahmen gemeinsam mit Prof. Gerhard J. Herndl, Zoologe Universität Wien (links) und Verpackungsexperte Manfred Tacker, FH Campus Wien

Österreichs führende Bio-Marke setzt weiterhin verstärkt auf Green Packaging. Rund 1.000 Tonnen Plastik wurden bereits eingespart.

Rund 400 Millionen Tonnen Plastik werden pro Jahr weltweit hergestellt, rund ein Drittel davon ist Verpackungsmaterial, das größtenteils nur einmal verwendet wird. 8 Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer und bedrohen das sensible Ökosystem. Aus seiner Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt heraus hat sich Ja! Natürlich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag gegen diesen Negativtrend zu leisten. Bereits seit 2011 stellt die Bio-Marke Verpackungen bei Obst und Gemüse schrittweise auf losen Verkauf und Green Packaging um. Dabei kommen Zellulose-Folien oder -Netze aus FSC zertifiziertem Holz, Laser Branding sowe Graspapier und biologisch abbaubare Beutel als Verpackungs-Alternativen zum Einsatz. Fast 1.000 Tonnen Plastik wurden auf diese Weise bereits eingespart.

"Ich bin froh, dass wir als Ja! Natürlich Team beim Thema Green Packaging Vorreiter sein durften und bereits wichtige Schritte gegen die Verpackungsflut setzten, als das Thema noch nicht in aller Munde war. Unser Motto lautete von Anfang an: so viel Verpackung wie nötig – so wenig wie möglich. Wo immer es geht, bieten wir Obst und Fruchtgemüse lose und ohne Verpackung an. Wo dies aus Gründen der Hygiene oder der Haltbarkeit nicht möglich ist, minimieren wir den Einsatz fossiler Rohstoffe – vor allem verzichten wir auf Plastik. Auch Bio braucht Verpackung, aber dann bitte auch ökologisch verträgliche Verpackung. Das wird von Ja! Natürlich erwartet und sind wir unserer Community schuldig", erläutert Martina Hörmer, Markenbotschafterin von Ja! Natürlich.

Green Packaging wurde bis auf wenige Ausnahmen bereits beim gesamten Ja! Natürlich Obst und Gemüsesegment angewendet. 2020 sollen nun die nächsten wichtigen Schritte zur Plastik-Reduktion gesetzt und die Maßnahmen verstärkt auch auf andere Produktkategorien ausgeweitet werden. Noch im ersten Quartal kommen Teigwaren in Papierverpackung in die Regale, bald darauf soll loser Tee in einer Verpackung aus Graspapier angeboten werden und im kommenden Frühjahr wird ein Viertel der Ja! Natürlich Bio-Samen in Graspapier-Säckchen ohne Aluminium-Innenbeutel verkauft. Allen voran hat Ja! Natürlich für 2020 auch die Einführung der Milchglasflasche in der Mehrwegvariante angekündigt. 

Dass die Umstellung der Verpackung nicht von heute auf morgen geht, hat vor allem auch mit Haltbarkeits-, Hygiene- und Schutzbestimmungen zu tun, wie Ja! Natürlich betont. Ein Verzicht auf Plastik kann zum Beispiel zu einer schnelleren Verderblichkeit führen und die Lebensmittel landen auf dem Müll. Deshalb muss eine Balance gefunden werden. Der vermehrte Einsatz von recyclebaren Kunststoffverpackungen ist sinnvoll - das bestätigt auch Verpackungsexperte Manfred Tacker von der FH Campus Wien: "Ein nachhaltiger Umgang beim Thema Verpackungen heißt nicht nur Vermeidung von Verpackung, sondern vor allem auch, den Materialeinsatz und die Wieder- und Weiterverwertung von Verpackungsstoffen zu optimieren. Dabei gibt es leider nicht die eine richtige Lösung im Sinne einer umweltfreundlicheren Verpackung, sondern man muss immer im Einzelfall die gangbaren Alternativen und ihre Sinnhaftigkeit prüfen."

Ja! Natürlich loser Tee in Graspapier Verpackung kommt in wenigen Wochen in die Regale
Christian Dusek
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