Rewe International: Keine Senkungen des Milch...
 
Rewe International

Keine Senkungen des Milch-Einkaufspreises

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Billa und Merkur möchten heimische Milchbauern in der derzeit schwierigen Situation unterstützen und sichern daher als solidarische Überbrückungshilfe zu, vorerst ihre Einkaufspreise für Milch und Milchprodukte nicht zu senken.

Die heimische Landwirtschaft leidet unter dem Wegfall des Exports, der Gastronomie, Hotellerie und der Großküchen, wodurch ihnen wichtige Umsätze fehlen. Gleichzeitig gibt es einen Mengenüberschuss am Markt, der gewöhnlich zu einem Preisdruck führt. Dem möchten Billa und Merkur entgegensteuern und kündigen an, die Einkaufspreise auf Milch und Milchprodukte nicht zu senken. "In der jetzigen Ausnahmesituation hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Lebensmittelhändler Hand in Hand mit einer starken Landwirtschaft Österreich verlässlich versorgen können", so Haraszti, "und damit das auch in Zukunft so bleibt, leisten wir diesen Absicherungsbeitrag für unsere Milchbauern. Hier ist aber natürlich auch die Politik gefordert – auf nationaler wie auf EU-Ebene."

Aber auch in anderen Bereichen versuchen die Supermärkte Zeichen zu setzen. Es wird nach Angaben der Rewe versucht, so viele österreichische Produkte wie möglich abzunehmen - vor allem jetzt bei Obst und Gemüse. Darüber hinaus werden Woche für Woche 260.000 Frischeier zusätzlich von regionalen Produzenten abgenommen, die ansonsten für die Gastronomie bestimmt sind. Und auch die Einkaufspreise für österreichisches Rindfleisch sind als stabilisierendes Preiselement für die österreichischen Rinderbauern seit März abgesichert. Billa bekennt sich dazu zu ab Mai 100 Prozent Frischfleisch aus Österreich in die Regale zu bringen.




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