Rewe International/Billa: Start der Regionali...
 
Rewe International/Billa

Start der Regionalitätsoffensive 

Billa/Robert Harson
Robert Nagele, Billa Vorstandssprecher
Robert Nagele, Billa Vorstandssprecher

Mit der Regionalitätsoffensive will Billa die Regionen gerade in dieser Ausnahmezeit stärken.

Billa hebt seine Investitionen in den Standort Österreich auf die nächste Stufe und startet eine Regionalitätsoffensive. Damit kommt die Rewe International-Tochter auch der steigenden Nachfrage nach Produkten aus der Region nach, die hierzulande bereits sehr hoch ist und während der Coronakrise noch weiter angestiegen ist. Billa nimmt bereits jährlich österreichische Produkte für rund 2,5 Mrd. Euro ab. Zu 100 Prozent aus Österreich kommen etwa Frischfleisch und -geflügel, Frischmilch, frische Eier, Brot und Gebäck. Je nach saisonale Verfügbarkeit landen in normalen Erntejahren beispielsweise rund 90 Prozent österreichische Äpfel in den Regalen. Jedes Jahr bezieht man eigenen Angaben zufolge mehr als 62.000 Tonnen Obst und Gemüse und rund 46 Millionen Liter Frischmilch sowie Brot und Gebäck von 138 heimischen Lieferanten.


 „Wir haben schon heute viel mehr Regionalität und Österreich im Sortiment als vielen bewusst ist. Und wir verstärken das noch, aktuell mit 100 Prozent österreichischem Frischfleisch – inklusive Pute“, schildert Robert Nagele, Billa Vorstandssprecher. „Das werden wir jetzt für unsere Kunden mit einer breiten Kampagne noch sichtbarer machen - wo überall sie bei Billa schon verlässlich zu heimischer Qualität greifen können. Dass gelebte Regionalität auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Versorgung ist. Und wir wollen sie verstärkt für das große regionale Angebot gewinnen. Das kommt wiederum auch unseren landwirtschaftlichen Partnern, ihrer Arbeit und heimischen Qualitätsprodukten zugute.“

Ein Fokus werde Nagele zufolge auch darauf gelegt, das vorhandene regionale Angebot in allen Preissegmenten sichtbarer zu machen. Das soll mit Dauertiefpreisen sowie mit wenigen gezielten Aktionen gelingen. Nagele kündigt an, trotz der Unsicherheiten durch die Coronakrise das geplante Investitionsprogramm heuer wie geplant durchziehen zu wollen. Dabei sollen 30 neue Standorte sollen entstehen, während 32 Filialen umgebaut und modernisiert werden sollen. Damit sollen regionale Lieferanten-Aufträge und indirekt Arbeitsplätze gesichert werden. In den vergangenen fünf Jahren hat Billa bereits rund 620 Millionen Euro in den Standort Österreich investiert. 

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