McDonald's/Rewe International: Rewe-Lkw fahre...
 
McDonald's/Rewe International

Rewe-Lkw fahren mit Alt-Speiseöl von McDonald's

-
Erfolgreiche Klimaschutz-Kooperation beschlossen (v.l.): McDonald’s Österreich Managing Director Andreas Schwerla, Umweltminister Niki Berlakovich und Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG Frank Hensel. (Foto: Rewe International AG/APA-Fotoservice/Schedl)
Erfolgreiche Klimaschutz-Kooperation beschlossen (v.l.): McDonald’s Österreich Managing Director Andreas Schwerla, Umweltminister Niki Berlakovich und Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG Frank Hensel. (Foto: Rewe International AG/APA-Fotoservice/Schedl)

Bereits seit über 15 Jahren wird bei McDonald’s Österreich das gesamte anfallende Alt-Speiseöl in den Restaurants zur Herstellung von Biodiesel verwendet. Insgesamt werden damit pro Jahr über eine Million Liter Biodiesel erzeugt.

McDonald’s Österreich und Rewe International AG machen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gemeinsame Sache. Künftig fährt die Lkw-Flotte von Österreichs größtem Lebensmittel- und Drogeriefachhändler mit Biodiesel, der aus Frittieröl aus den McDonald’s Küchen erzeugt wird. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wird bei McDonald’s Österreich schon immer groß geschrieben. Durch den Einsatz von Biodiesel konnten wir allein in den letzten zehn Jahren rund 7.500 Tonnen CO2 einsparen. In der Rewe International haben wir einen Partner gefunden, der sich ebenso für den Klimaschutz stark macht und eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt,“ freut sich McDonald’s Österreich Managing Director Andreas Schwerla über die Kooperation.

McDonald’s hat in den vergagenen Jahren die Restaurants nachhaltig optimiert. Mit dem unternehmenseigenen Abfallsammel- und Verwertungskonzept McRecycle® können aktuell bis zu 95 Prozent der in den heimischen McDonald’s Restaurants anfallenden Materialien wiederverwertet werden. Für die Produktion des Biodiesels werden zudem keine zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen beansprucht.

Genau wie McDonald’s Österreich verfolgt auch Rewe International im Zuge ihres umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms gemeinsam mit ihren Handelsfirmen Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Eine effiziente Beschaffungslogistik sowie die schrittweise Ökologisierung des Fuhrparks bilden die wichtige Voraussetzung dafür. Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International, ist über die Kooperation mit McDonald’s Österreich erfreut: „Mit 360 Fahrzeugen betreiben wir eine der größten Lkw-Flotten in Österreich. Ein möglichst umweltverträglicher Warentransport ist daher für uns ein wichtiger Eckpfeiler unserer Nachhaltigkeitstrategie. Unsere Lkw verwenden übrigens bereits seit 2002 Biodiesel aus eigener Produktion: Aus dem Alt-Speiseöl unserer Merkur Restaurants werden pro Jahr rund 60.000 Liter Treibstoff erzeugt.“

Zusammen mit dem Alt-Speiseöl von McDonald’s Österreich steht nun eine ausreichende Menge an Biodiesel zum Betrieb der Rewe International  Lkw-Flotte zur Verfügung. Damit ist der Gesamtbedarf an klimafreundlichem Treibstoff für die wärmere Jahreszeit, in der Biodiesel zielführend eingesetzt werden kann, vollständig gedeckt.

McDonald’s Österreich und Rewe Group sind beide Partner des „klima:aktiv pakt2020“, dem Klimapakt für österreichische Großbetriebe von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. „Die Nutzung von Altöl für den Betrieb der Flotte ist nur eine der vielen Maßnahmen, die Rewe Group und McDonald’s im Rahmen des klima:aktiv pakt2020 setzen. Neben der Umstellung auf weitere alternative Antriebssysteme, insbesondere die Elektromobilität, sind es vor allem Maßnahmen in der Kältetechnik und für die Reduktion des Verkehrs und des Treibstoffverbrauchs, welche einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele im betrieblichen Klimaschutz leisten“, so Umweltminister Niki Berlakovich, der Initiator des „klima:aktiv pakt2020“.

Konkret passiert dies bei beiden Unternehmen durch die teilweise Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene, die Verteilung der Distributionszentren, optimierte Routenplanung sowie die Forcierung alternativer Mobilitätsformen auch bei Kunden durch das Angebot von E-Tankstellen oder E-Car-Sharing.
stats