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Rohkaffeepreise schwanken auf hohem Niveau

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Die Situation auf den Rohkaffeemärkten bleibt weiterhin angespannt, denn die Durchschnittspreise für Rohkaffee liegen zwischen 40 und 80 Prozent über den Vorjahreswerten.

Im Juli kletterten die Rohkaffeepreise laut der International Coffee Organization (ICO) nach einer vorübergehenden Entspannung im Mai und Juni an den internationalen Börsen wie schon im April (231,2 US-Cent/Pfund) erneut über die 200 US-Cent/Pfund-Marke. Konkret bedeutet das, dass ein Pfund der schwarzen Bohnen am 11. Juli 215 US-Cent kostete, was einem Plus von 40 Prozent im Vergleich mit Juli 2010 entspricht. Ausschlaggebend dafür sind neben den beliebten, milden Hochland Arabica-Bohnen auch die Robusta-Bohnen, die am 11. Juli bei einem Preis von 117,1 US-Cent/Pfund lagen (+37 % im Vgl. zum VJ.).
Trotz der hohen Preise bleibt die Nachfrage nach dem schwarzen Gold aber ungebrochen, wie Mag. Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co betont: "Die weltweite Nachfrage nach Kaffee ist trotz der hohen Preise ungebrochen. Auch in China und Indien steigt der Verbrauch weiter, ebenso in den Produktionsländern. Das größte Anbauland Brasilien wird zwar nach derzeitiger Prognose für das neue Erntejahr (bedingt durch den Zweijahreszyklus) 10 Prozent weniger zur Welternte beitragen, was aber immer noch eine gute weltweite Gesamternte von ca. 130 Mio. Sack bedeuten würde (verglichen mit 133 Mio. Sack im letzten Jahr). Wir gehen davon aus, dass die Preise auf dieser Basis um die Marke von 200 US-Cent/Pfund schwanken werden und damit weit über den Vorjahren bleiben. Die große Unbekannte sind jedoch die Witterungsbedingungen. Durch spekulationsbedingte Verstärkungen können bereits kleinere Ernteausfälle zu Preis-Sprüngen von mehr als 20 Prozent führen."
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