Rohlik Group: 196 Tonnen Lebensmittelabfälle ...
 
Rohlik Group

196 Tonnen Lebensmittelabfälle eingespart

gurkerl.at
Maurice Beurskens, Geschäftsführer von gurkerl.at, ist Schirmherr über die Lebensmittel im Unternehmen.
Maurice Beurskens, Geschäftsführer von gurkerl.at, ist Schirmherr über die Lebensmittel im Unternehmen.

Online-Lebensmittelhändler Gurkerl.at setzt auf größere, aus dem zentralen Fulfillment Center zugestellte Wocheneinkäufe, anstelle täglicher kleiner Besorgungen in stationären Filialen. So sollen knapp 200 Tonnen Lebensmittel in den vergangenen zwei Jahren vor dem Mülleimer gerettet worden sein.

Der Nachhaltigkeitsaspekt wird auch bei Lieferdienst Gurkerl.at großgeschrieben. Lebensmittelabfälle gehören zu einer der größten Herausforderungen der modernen Zeit, und sind unter dem Nachhaltigkeits- und Umweltaspekt relevanter, denn je. Wie eine Aussendung des Online-Lebensmittelhändlers gurkerl.at nun bestätigt, konnten mithilfe von Kundinnen und Kunden 196 Tonnen einwandfrei genießbarer Lebensmittel in den vergangenen zwei Jahren vor der Abfalltonne bewahrt werden.

Alle Bestellungen bei gurkerl.at werden aus einem zentralen Fulfillment Center in Wien Liesing zugestellt. Dadurch werden die für dezentrale Standorte nötige Energie und Ressourcen, mit deren steigenden Kosten der stationäre Handel aktuell stark zu kämpfen hat, eingespart und eine bedarfsbasierte Planung erleichtert. Der Clou: der Online-Supermarkt konzentriere sich bewusst auf größere Wocheneinkäufe, anstelle täglicher kleinerer Lieferungen. Dadurch würden gleichzeitig auch vermeidbare Wegzeiten und Emissionen entfallen. Lebensmittelabfälle zu vermeiden, ist gurkerl.at ein großes Anliegen. Deshalb werden auch zahlreiche Maßnahmen gesetzt, wie beispielsweise Foodsharing und "Rette Mich"-Sackerln.
"Uns bei gurkerl.at ist es wichtig, unsere Kundinnen und Kunden in ihren umweltschonenden und nachhaltigen Kaufentscheidungen zu unterstützen. Die innovative Einkaufsplanung basiert dabei auf bisherigen Bestelldaten und hilft uns dabei, Lebensmittelverschwendung gezielt zu minimieren", sagt Maurice Beurskens, Geschäftsführer von gurkerl.at. Das klare Ziel sei es, dass es im "Lebensmittelhandel sehr wohl möglich ist, Abfälle zu vermeiden und die überschüssigen Produkte stattdessen jenen zur Verfügung zu stellen, die sie am dringendsten benötigen. Wir sehen, dass bereits einige wenige Lebensmittelhändler:innen unserem Beispiel gefolgt sind und hoffen, dass uns weitere Lebensmittelhändlerinnen und Lebensmittelhändler bei unserem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung unterstützen werden", sagt er weiter. 

Auch beim Thema Zustellung ist der Online-Lebensmittelhändler nachhaltig unterwegs. Großteils bestehe die Flotte bereits aus emissionsarmen CNG-Fahrzeugen, die künftig zur Gänze elektrisch betrieben werden soll. Außerdem plane man energieeffiziente Routen, dass zwischen 10 und 15 Kundinnen und Kunden je Fahrt beliefert werden. 

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