RWA Reiffeisen Ware Austria AG: RWA verzeichn...
 
RWA Reiffeisen Ware Austria AG

RWA verzeichnet stabile Entwicklung

Georges Schneider
RWA-Vorstandsvorsitzender Reinhard Wolf und Vorstandsmitglied Stefan Mayerhofer präsentierten die aktuellen Konzernzahlen in Wien. © Georges Schneider
RWA-Vorstandsvorsitzender Reinhard Wolf und Vorstandsmitglied Stefan Mayerhofer präsentierten die aktuellen Konzernzahlen in Wien. © Georges Schneider

Der Gesamtumsatz der RWA belief sich im letzten Jahr auf 2,2 Milliarden Euro und sank infolge von niedrigen Preisen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Betriebsmittel sowie Energieprodukte um 7 Prozent.

Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG, das Großhandels- und Dienstleistungsunternehmen der Lagerhausgenossenschaften, zeigte im Geschäftsjahr 2016 „in einem nach wie vor herausfordernden Umfeld, eine zufriedenstellende operative Leistung“, sagt Vorstandsvorsitzender Reinhard Wolf beim Jahrespressegespräch in Wien. Der konsolidierte Gesamtumsatz lag bei 2,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr sank er als Folge von niedrigen Preisen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Betriebsmittel sowie Energieprodukte um 7 Prozent. Die Ergebnisentwicklung verlief bei nahezu allen Konzerngesellschaften positiv.

Der leichte Rückgang sei auf geringere Beteiligungserträge, vor allem in Ungarn, zurückzuführen, erklärt Vorstandsmitglied Stefan Mayerhofer. „Der RWA-Konzern ist insgesamt auf einem stabilen Kurs in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, bekräftigt Wolf.

Entwicklung einzelner Geschäftsfelder
Die Agrar-Handelsmenge stieg auf den Rekordwert von mehr als 3,4 Millionen Tonnen. Preisbedingt sank der Umsatz allerdings auf 1,2 Mrd. EUR (-5,0 %). Im Geschäftsfeld Technik stieg er hingegen um 6,8 Prozent auf 100 Millionen Euro, „wofür maßgeblich eine gute Entwicklung des Ersatzteilhandels verantwortlich war". Die Umsätze in den Segmenten Bau- und Gartenmärkte bzw. Baustoffe blieben mit einem Umsatz von 213 Millionen Euro (+2,7 %) bzw. 28 Millionen Euro (-4,1 %) relativ stabil. Im Energiebereich sank der Umsatz um 14,7 % auf 656 Millionen Euro.

Die Lagerhäuser verzeichneten mit einem Umsatz von rund 4,1 Milliarden Euro einen leichten Rückgang (-3,6 %) gegenüber 2015. „Die Lagerhäuser haben im Geschäftsjahr 2016 nicht nur den rauen Bedingungen quer durch die einzelnen Geschäftssparten die Stirn geboten, sondern sich gerade in diesem Umfeld bewusst dazu entschieden, zu investieren. Alleine die Lagerhäuser in Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland investierten im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 75 Millionen Euro vor allem in Infrastruktur bzw. Standortprojekte. Im laufenden Geschäftsjahr planen die Lagerhäuser in diesen Bundesländern ähnlich intensive Investitionen zu tätigen“, so Wolf.

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