Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H: Schlecker...
 
Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H

Schlecker Österreich weiter eigenständig

Foto: C. Pleschberger/CASH
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Die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. konnte das Vorjahr trotz vielfältiger Restrukturierungs-Maßnahmen mit einem positiv siebenstelligen Ergebnis abschließen, erklärte Schlecker COO Thorben Rusch bei einem Pressegespräch in Wien. Die aktuelle Filialstruktur mit etwas mehr als 900 Filialen soll im Wesentlichen erhalten bleiben. Den Umbau des bestehenden Ladennetzes will man in diesem Jahr zügig fortsetzen, dort und da soll sogar die eine oder andere Filiale neu eröffnet werden.

Die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H konnte das Vorjahr trotz vielfältiger Restrukturierungsmaßnahmen mit einem positiv siebenstelligen Ergebnis abschließen. Die aktuelle Filialstruktur mit 930 Filialen soll im Wesentlichen erhalten bleiben, teilte Schlecker COO Thorben Rusch (41) bei einem Pressegespräch in Wien mit. Die Maßnahmen hätten gut gegriffen und man wolle heuer weiter eine zweistellige Filialzahl ins neue Design umbauen und auch neue Filialen eröffnen.

Für das österreichische Management äußerte Prokurist Helmut Kampenhuber (58), dass nicht nur Österreich schwarze Zahlen schreibe, sondern auch die an Österreich hängenden Landesgesellschaften wie Polen positive Deckungsbeiträge liefern. Dies werde auch in 2012 so sein, insofern werde auch die aktuelle Zahl der Beschäftigten (Österreich: 2995, Polen: 712 ) im Wesentlichen erhalten bleiben.

Wie ebenfalls bei dem Pressegespräch in Wien mitgeteilt wurde, hatte der deutsche Insolvenzverwalter der Anton Schlecker e.K., Arndt Geiwitz, noch einmal ausdrücklich bestätigt, dass man Österreich voll eigenständig erhalten wolle und Österreich für einen Verkauf nicht zur Disposition stehe. Man sei in Österreich vor Ort gewesen, habe klare Abgrenzungen vorgenommen und sehe die österreichischen und damit auch die tschechischen wie polnischen Aktivitäten nicht von einer Insolvenz bedroht.

Nach Einigung mit nahezu allen Lieferanten normalisiere sich der Warenfluss aktuell auch innerhalb der gesamten Schleckergruppe, erläuterte Lars Schlecker (40) abschließend.

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