Rewe International: Schließung Adeg Zentralla...
 
Rewe International

Schließung Adeg Zentrallager: Rewe nimmt Stellung

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Um Vorwürfen regionaler Medien - es stünden jede Menge Kündigungen ins Haus - zu begegnen, erreichte uns seitens Rewe International Ag folgende Stellungnahme:

Für Adeg war die Beteiligung der Rewe International AG ein wesentlicher Schritt für das gesicherte Weiterbestehen am Markt und die rund 1.500 direkten Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahren ist die Eingliederung der Adeg in die Rewe International AG sehr positiv verlaufen.

Bereits 2010 wurde in diesem Zusammenhang in einer Betriebsversammlung über die Schließung des Adeg-Zentrallagers in Spittal an der Drau intern und extern informiert. Im selben Jahr wurde der Bereich Frische (Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch) ins Regionallager St. Veit an der Glan übertragen. In Spittal an der Drau verblieb das Trockensortiment.

Dieses wird bis Spätherbst 2013 von Spittal ausgeliefert, danach wird das Lager wie 2010 angekündigt geschlossen. Die Ware wird zukünftig über die Zentrallager der Rewe International AG in Wiener Neudorf (NÖ) und Ohlsdorf (OÖ) abgewickelt. Zusätzlich gibt es Regionallager, von denen aus die Filialen von Billa, Merkur, Penny und Adeg mit Frischeprodukten beliefert werden in Inzersdorf, St. Pölten, Kalsdorf, St. Veit an der Glan, Lauterach, Stams, Hallein und Ansfelden.

Mit dem neuen Standort in Ohlsdorf werden 200 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem können Lieferwege ökonomischer und ökologischer gestaltet werden. Das war mit der Übernahme des Adeg-Lagers in Spittal aufgrund der örtlichen Nähe zu dem bestehenden Regionallager in St. Veit nicht möglich.

Die von der Schließung des Lagers direkt betroffenen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits im Februar 2013 darüber informiert, dass das Lager voraussichtlich im Spätherbst 2013 geschlossen wird. Es gibt bereits seit 2009 einen mit Belegschaftsvertretung und Gewerkschaft abgestimmten Sozialplan für Adeg, der sich bewährt hat und bis zur Schließung des Adeg-Lagers in Spittal verlängert wurde.

Derzeit laufen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen individuelle Gespräche, in denen nach maßgeschneiderten Lösungen gesucht wird. Da bislang keine Kündigungen ausgesprochen wurden, sondern versucht wird, möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter andere Lösungen anzubieten, wurden folgerichtig und korrekt auch dem Arbeitsmarktservice (AMS) bislang keine Kündigungen gemeldet.
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