GfK Austria GmbH: Schulden unterm Christbaum
 
GfK Austria GmbH

Schulden unterm Christbaum

Dieter Schütz / pixelio.de
Großzügigsein hat seinen Preis, gerade zu Weihnachten © Dieter Schütz / pixelio.de
Großzügigsein hat seinen Preis, gerade zu Weihnachten © Dieter Schütz / pixelio.de

Die Österreicher sind zu Weihnachten spendabel – und rutschen damit auch einmal am Konto ins Minus.

Die Österreicher beabsichtigen, in diesem Jahr 408 Euro für Geschenke auszugeben. Die über 60-Jährigen geben mit durchschnittlich 513 Euro am meisten aus, Männer mit 415 Euro mehr als Frauen (401 Euro). Bei den Bundesländern zeigen sich Kärntner mit 457 Euro am spendabelsten, gefolgt von der Steiermark (448 Euro), Niederösterreich (443 Euro) und Tirol (411 Euro). Etwa im Durchschnitt liegen Oberösterreich (410 Euro) und Salzburg (408 Euro), unter dem Durchschnitt Wien (367 Euro), Burgenland (323 Euro) und Vorarlberg (222 Euro).

„65 Prozent wollen gleich viel wie im vergangenen Jahr ausgeben, 19 Prozent sogar weniger und vier Prozent nur wollen mehr ausgeben – dennoch gehen 8 Prozent davon aus, dass sie ihr Konto überziehen (6 Prozent) oder Ratenzahlungen im Geschäft vereinbaren (1 Prozent) – ein Kredit kommt für (fast) niemanden in Frage“, sagt Paul Unterhuber von GfK.

Zehn Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher haben zu Weihnachten schon einmal Schulden gemacht. Besonders die Generation der 30- bis 44-Jährigen hat angegeben, in der Vergangenheit schon Erfahrungen mit Schulden gemacht zu haben. 13 Prozent gaben an, ein- oder mehrmals ihr Konto überzogen zu haben oder Ratenzahlungen vereinbart zu haben, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Vor allem jene, die in diesem Jahr mehr Geld ausgeben wollen, denken daran, ihr Konto mal ins Minus rutschen zu lassen. Bei den vergangenen Weihnachten haben am ehesten Wiener, Niederösterreicher, Steirer und Tiroler Erfahrungen mit Schulden gemacht.
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