Land schafft Leben: Schweinefleischproduktion...
 
Land schafft Leben

Schweinefleischproduktion abseits von Kitsch und Skandalen

Land schafft Leben
Konventionell gehaltene Mastschweine auf einem Vollspaltenboden © Land schafft Leben
Konventionell gehaltene Mastschweine auf einem Vollspaltenboden © Land schafft Leben

Der im Jahr 2014 in Schladming in der Steiermark gegründete Verein "Land schafft Leben" versteht sich als unabhängige Informations- und Dialogplattform über die Produktionsbedingungen von Lebensmitteln in Österreich.

Vom Apfel über Hühnerfleisch und Milch bis zum Kren hat man bereits neun verschiedene Lebensmittel detailliert beleuchtet. Als nunmehr zehntest Lebensmittel hat man sich einer sehr komplexen Materie gewidmet, dem Schweinefleisch, das mit einem jährlich Pro-Kopf-Konsum von 38,2 kg das in Österreich am meisten verzehrte Fleisch darstellt.

Wie Hannes Royer, Obmann von "Land schafft Leben", erklärt, galt auch beim jüngsten Projekt, "transparent die Realität zu zeigen, ohne zu werten. Zum Großteil kennen Konsumenten nämlich nur entweder schöne, realitätsferne Werbebilder oder Skandale." Um diesem verzerrten Blick entgegenzuwirken wurden mehrere Videos entlang der gesamten Produktionskette gestaltet. Die Kamera war also beim Besamen von Sauen, bei der Geburt und der Kastration von Ferkeln und beim Schlachten von Schweinen dabei. Neben der standardmäßigen Schweinehaltung auf Vollspaltenböden und ohne Auslauf werden ebenso Bio-Bauernhöfe gezeigt, wo den Schweinen befestigter Auslauf und Wühlmaterial zur Verfügung stehen. "Wir geben mit unseren Filmen keine Kaufempfehlungen ab, sondern wollen den Konsumenten schlicht Informationen für eine bewusste Kaufentscheidung liefern", betont Royer. Abrufbar sind die Filme inklusive ergänzenden Infos auf der Website www.landschafftleben.at



Bio-Mastschweine auf eingestreutem Stroh © Land schafft Leben
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Bio-Mastschweine auf eingestreutem Stroh © Land schafft Leben
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