GfK Markt Monitor Schweiz: Schweizer Detailha...
 
GfK Markt Monitor Schweiz

Schweizer Detailhandel im 1. Quartal 2010 mit leichtem Umsatzplus

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Der Schweizer Detailhandel erreichte im 1. Quartal 2010 ein Plus von 1,6 Prozent© cf-moto.ch
Der Schweizer Detailhandel erreichte im 1. Quartal 2010 ein Plus von 1,6 Prozent© cf-moto.ch

Der Schweizer Detailhandel erzielte im 1. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal ein Plus von 1,6 Prozent. Überdurchschnittlich wuchsen vor allem die Non-Food-Märkte.

Die von GfK Switzerland im Retail Monitor erfassten Schweizer Detailhändler erreichten im 1. Quartal 2010 gegenüber der Vorjahresperiode ein Umsatzplus von 1,6 Prozent. Hauptgewinner waren die Non-Food-Märkte mit einem Plus von 3,0 Prozent. "Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir gegenwärtig in der Schweiz wiederum eine Teuerung von 1,4 Prozent haben", so Thomas Hochreutener, Direktor Handel bei GfK Switzerland. Das Bundesamt für Statistik prognostiziert für das Jahr 2010 eine durchschnittliche Jahresteuerung von 0,8 Prozent.

Im 1. Quartal 2010 erreichten alle fünf Non Food-Bereiche positive Zuwachsraten zwischen 0,4 und 5,9 Prozent. Die besten Zuwachsraten im 1. Quartal 2010 erzielten Sport/Spielwaren mit 5,9 Prozent. Vor allem Sporthartwaren (plus sieben Prozent) und auch die Spielwaren mit einem Plus von 5 Prozent waren die Renner. Multimedia (Unterhaltungselektronik, Foto, IT, Haushaltgeräte) mit einem Plus von 5,7 Prozent wuchs ebenfalls überdurchschnittlich.

Der Lebensmittelmarkt erreichte ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im 1. Quartal 2010. Vor allem die tieferen Preise bei Frischprodukten wirkten sich hier aus. Der Wohnungseinrichtungsmarkt stagnierte, während der Bekleidungs- und Schuhmarkt ein Plus von 3,5 Prozent erreichte. "Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich im 1. Quartal 2010 viele Märkte positiv entwickelten. Besonders die starken Werbe- und Promotionsaktivitäten der verschiedenen Anbieter haben im Multimediamarkt positive Signale ausgelöst, jedoch sehr oft mit Sonderangeboten zu sehr tiefen Preisen. Wie nachhaltig diese Entwicklung in diesen Märkten sein wird, kann erst in einigen Monaten beurteilt werden", heißt es in einer aktuellen Presseaussendung von GfK.
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