Spar European Shopping Centers (SES): SES mit...
 
Spar European Shopping Centers (SES)

SES mit europaweitem Wachstum

SES/Robert Fritz
Die Huma Eleven Mall. © SES/Robert Fritz
Die Huma Eleven Mall. © SES/Robert Fritz

2017 konnten nicht nur die Händler-Bruttoverkaufsumsätze, so auch in Österreich, gesteigert werden – die Besucherfrequenz wuchs ebenfalls um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Spar European Shopping Centers, kurz SES, betreibt derzeit 29 Shopping-Center in fünf Ländern, darunter auch in Österreich. SES, ein Unternehmen der Spar Österreich-Gruppe, konnte 2017 seine Händler Brutttoverkaufsumsätze um drei Prozent auf insgesamt 2,88 Milliarden Euro steigern. In Österreich belief sich der Gesamtumsatz auf 1,87 Milliarden Euro, was ein Plus von 1,9 Prozent bedeutet. Zudem konnte die Besucherfrequenz um 1,4 Prozent gesteigert werden.

Marcus Wild, CEO von SES Spar European Shopping Centers, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die abermals steigenden Umsatz- und Besucherzahlen geben uns recht: Urbanes Lebensgefühl, Top-Gastronomie und ein attraktiver Shopmix in unseren Centern zieht die Menschen an.“ Den Druck des Onlinehandels spürt man auch bei SES, deshalb ist es laut Wild wichtig, „neue Technologien in das Einkaufserlebnis fließen zu lassen“. Die Kaufentscheidung wird dabei durch die Beratung vor Ort erleichtert.

Auch in Österreich mit Plus
Auch in Österreich merkt man den Aufschwung: Neben dem Umsatzzuwachs der 19 Shopping-Standorte wurde mitunter die Einkaufsstraße „aspern die Seestadt Wiens“ mit dem Bau des Seeparkquartiers verstärkt. Das größte Umsatzplus gab es beim Innenstadt-Center Weberzeile Ried mit 6,5 Prozent, gefolgt vom Fachmarktzentrum in Nußdorf-Debant/Osttirol mit 4,4 Prozent und Mariandl Krems in Niederösterreich mit drei Prozent Umsatzplus. Im SES-Flaggschiff Europark Salzburg stiegen die Umsätze um 1,9 Prozent auf 347 Millionen Euro. Zudem wurde die Weberzeile in Ried mit dem „ICSC Regeneration Award“ sowie der Europark Salzburg mit dem „ICSC European Shopping Center Award“ ausgezeichnet. 2018 könnte der Europark sogar „Shopping-Center-Weltmeister“ werden: Der Standort hat es auf die Shortlist geschafft.

Neuerungen gab es auch im vergangenen Jahr: Im September 2017 wurde der zweite Teil des 2016 komplett neu in Betrieb gegangenen Shopping-Centers Huma Eleven in Wien eröffnet. 50.000 Quadratmeter mit mehr als 90 Shops warten auf den Kunden.

In den Nachbarländern gibt es ebenfalls ein positives Ergebnis, die zehn Standorte vermelden ein Umsatz-Plus von 3,7 Prozent. In Slowenien wuchs man um 2,5 Prozent, in Italien um 1,3 Prozent. Ungarn konnte sogar einen Anstieg von neun Prozent vermelden, in Tschechien wuchs der Umsatz um 2,3 Prozent.

Weitere Pläne für 2018
Für das laufende Jahr gibt es bereits weitere Pläne. Derzeit wird der Murpark in Graz um 6.500 Quadratmeter vergrößert, die Tore sollen im Sommer 2018 öffnen. Im März startet ebenfalls der erste kassafreie Saturn Express Europas im Sillpark in Innsbruck.

Das Konzept für die Zukunft kann wohl mit dem Begriff „Multifunktionalität“ zusammengefasst werden, wie CEO Wild erklärt: „Künftig ist Shoppen allein zu wenig: multifunktionale Standorte, also mehrfache Nutzungen in einer Immobilie vereint, sind die Zukunft.“ So entsteht derzeit in Lienz ein Innenstadt-Quartier nahe der Fußgängerzone, das neben 20 Shops auch ein Hotel mit 75 Zimmern vorsieht. Das Projekt startet in diesem Jahr und soll bis 2020 umgesetzt werden. Ein weiteres Projekt wird gerade im Stadtteil Ljubljana-Šiška gebaut, wo ein 32.000 Quadratmeter großes, multifunktionales Shopping-Center mit Freizeit- und Gastroschwerpunkt entstehen soll. Zudem wird eine Grünzone am Dach für Sport- und Freizeitaktivitäten am Standort entstehen. Mit der Eröffnung 2019 sollen so weitere 700 Arbeitsplätze entstehen.

Positiv kann auch die Entwicklung der „Zehner“-Gutscheine von SES gesehen werden, die in zwölf österreichischen Centern gültig sind. Hier gab es 2017 ein Plus von 2,4 Prozent, seit November 2017 werden diese sogar online über www.derzehner.at oder über die Center-Websites angeboten.

SES-CEO Marcus Wild © SES
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SES-CEO Marcus Wild © SES
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