MMAA, MindTake: Shoppen mit dem Smartphone in...
 
MMAA, MindTake

Shoppen mit dem Smartphone in Österreich beliebt

MMA Austria
Die MMA-Präsidenten Andreas Martin und Harald Winkelhofer © MMA Austria
Die MMA-Präsidenten Andreas Martin und Harald Winkelhofer © MMA Austria

Zum zehnten Mal präsentieren die Mobile Marketing Association Austria (MMAA) und MindTake Research den Mobile Communications Report mit Zahlen, Daten und Fakten zu den mobilen Nutzungsgewohnheiten der Österreicher.

Die Studie wurde in Kooperation zwischen der MMA Austria und MindTake Research mithilfe des Online-Panels von MindTake Research im Mai und Juli 2016 durchgeführt. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 1.015 österreichische Internet-NutzerInnen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

Werbung am Smartphone

Mobile Advertising kommt bei den Österreichern an: 70 Prozent nehmen mobile Werbung sehr häufig bis weniger häufig wahr. Wenn die Werbung zum Inhalt passt, finden das 24 Prozent gut. Knapp 70 Prozent der mobilen Nutzer haben außerdem kein Interesse daran, mobile Werbung mit einem kostenpflichtigen Zusatzpaket des Mobilfunkanbieters zu blockieren, auch wenn weiterhin 78 Prozent (Vergleichswert 2015: 81 Prozent) der mobilen Internet-User Werbung am Handy allgemein als störend empfinden.

Smartphones haben den stationären Handel erreicht

Wie wichtig das Handy bereits für Online- wie Offline-Händler ist, zeigt sich aktuell an den Zahlen der mobilen Internet-Nutzer, die online Preise vergleichen (60 Prozent), die mit dem Handy ein bestimmtes Geschäft oder eine Filiale suchen (59 Prozent) oder sich über Produkte informieren (58 Prozent). Die beliebtesten E-Commerce-Apps der Österreicherinnen und Österreicher sind Amazon (64 Prozent) und willhaben (60 Prozent). Das Smartphone hat zudem den stationären Handel erreicht: „Das Smartphone ist ein nützlicher Helfer beim Einkauf im stationären Handel. Mehr als die Hälfte greift beim Einkauf im Geschäft zum Smartphone, jeweils rund zwanzig Prozent recherchieren nach Produkten, informieren sich über Aktionen des Geschäftes oder legen sich mobile Einkaufslisten an“, erklärt Andreas Martin, Präsident der Mobile Marketing Association und Studienleiter des Mobile Communications Report.

Bei der Nutzung von Einzelhandels-Apps führt die App von Hofer (28 Prozent), vor Billa (23 Prozent) und dm (19 Prozent). Der Reigen der Möbelhaus-Apps wird von Ikea (19 Prozent), XXXLutz (13 Prozent) und Möbelix (12 Prozent) angeführt. 44 Prozent jener, die am Handy Preise vergleichen, entscheiden sich dennoch für den Kauf im stationären Handel, wenn Produkte im Handel nicht wesentlich teurer sind als Online. Die beliebtesten Artikel, die im vergangenen halben Jahr direkt übers Handy gekauft wurden, sind Bekleidung und Schuhe (44 Prozent), sowie elektronische Geräte (34 Prozent). Bei den mobilen Einkaufstrends sind zwischen den Geschlechtern klare Präferenzunterschiede zu beobachten: Top-Seller bei den Frauen sind Bekleidung und Schuhe (61 Prozent), bei den Männern liegen elektronische Geräte (51 Prozent) ganz vorne.

Die Gründe, warum man sich zwar am Handy über Produkte informiert, diese jedoch nicht über das Smartphone kauft, liegen vor allem in der Usability und Sicherheitsbedenken der Nutzer. Beliebtestes Zahlungsmittel bleibt die Kreditkarte, gefolgt von der Online-Überweisung bzw. PayPal. Der gesamte Mobile Communications Report 2016 sowie Infografiken stehen hier zum Download bereit.
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