AMA-Marketing: Sinkende Anteile der Diskonter...
 
AMA-Marketing

Sinkende Anteile der Diskonter im Bio-Bereich

AMA/APA/Tanzer
V.l.n.r.: Gertraud Grabmann (Obfrau Bio Austria) sowie Michael Blass und Barbara Köcher-Schulz (beide AMA-Marketing) vor dem AMA-Bio-Mobil, das anlässlich der Bio-Aktionstage im September durch Österreichs Städte tourt © AMA/APA/Tanzer
V.l.n.r.: Gertraud Grabmann (Obfrau Bio Austria) sowie Michael Blass und Barbara Köcher-Schulz (beide AMA-Marketing) vor dem AMA-Bio-Mobil, das anlässlich der Bio-Aktionstage im September durch Österreichs Städte tourt © AMA/APA/Tanzer

Der Gesamtmarkt für Bio-Lebensmittel wuchs im Jahr 2016 um 13,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,64 Mrd. Euro.

Dabei entfielen 75 % der Umsätze auf den Lebensmitteleinzelhandel, 19 % auf den Fachhandel/Direktvertrieb und 6 % auf den Gastro-Großhandel.

Im Lebensmitteleinzelhandel sind es wiederum die Vollsortimenter, die ihre Anteile am Markt für Bio-Lebensmittel ausbauen konnten. Laut RollAMA (erhobene Warengruppen: Weiße und Bunte Palette, Käse, Gelbe Fette, Fleisch & Geflügel, Wurst & Schinken, Frisch-/TK-/Sterilobst & -gemüse, Eier, Fertiggerichte, exkl. Brot) kamen die Diskonter im Jahr 2014 noch auf einen mengenmäßigen Anteil von 35,5 % und einen wertmäßigen Anteil von 28,8 % am Bio-Markt. Im ersten Halbjahr 2017 lagen die Anteile der Diskonter im Bio-Bereich bei 31,3 % (Menge) und 25,9 % (Wert).

Konstant hoch ist jedenfalls die Käuferreichweite von Bio-Lebensmitteln in Österreich. Sie hält sich stabil bei rund 96 Prozent. Leicht zugenommen haben laut RollAMA die Einkaufsfreqeuenz von Bio-Produkten pro Käuferhaushalt und Jahr (2012: 29 Mal; 2016: 32 Mal) sowie die gekaufte Menge pro Käuferhaushalt und Jahr (2012: 33 kg; 2016: 36 kg).

Anlässlich der traditionell im September stattfindenden Bio-Aktionstage startete AMA-Marketing eine neue Bio-Kampagne. "Wir thematisieren damit die größtmögliche Natürlichkeit von Bio-Lebensmitteln. Jedes der drei Sujets - Käse, Fleisch, Apfel - soll im ersten Moment eine Irritation aufgrund der dezenten negativen Anmutung erzeugen, jedoch in einer positiven Auflösung münden", erklären AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass und Barbara Köcher-Schulz vom AMA-Bio-Marketing. So lautet beispielsweise der Slogan auf dem Apfel-Sujet "Natürlich sieht jeder anders aus" und der auf dem Käse-Sujet "Natürlich wurden dafür ganze Wiesen aufgefressen".

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