Land Oberösterreich: So isst Oberösterreich
 
Land Oberösterreich

So isst Oberösterreich

Land Oberösterreich
V.l.: Paul Eiselsberg (Imas – Institut für Markt- und Sozialanalysen GesmbH), Max Hiegelsberger (Agrarlandesrat OÖ) © Land Oberösterreich
V.l.: Paul Eiselsberg (Imas – Institut für Markt- und Sozialanalysen GesmbH), Max Hiegelsberger (Agrarlandesrat OÖ) © Land Oberösterreich

Eine Imas-Umfrage zeigt die Ernährungsgewohnheiten der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, Landesrat Hiegelberger und DDr. Paul Eiselsberg (Imas) haben sie am 18. Oktober präsentiert.

Um eine fundierte Basis über das Ernährungs- und Essverhalten der Oberösterreicher zu schaffen, beauftragte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger Imas mit der Erstellung des Ernährungs-Reports 2017. Ziel dieser empirischen Untersuchung war es, die Ansichten der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher rund um das Thema Ernährung sowie deren Ernährungsgewohnheiten demoskopisch zu erheben. Der Fokus lag dabei am Interesse zum Thema Ernährung, der Beurteilung der Lebensmittelqualität, den persönlichen Ernährungsgewohnheiten sowie dem Essverhalten der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher.

Ernährung

Der Begriff Ernährung verbinden die Oberösterreicher vor allem mit Gesundheit und gesundem Essen: Auf die spontane Frage, welche Aspekte ihnen rund um die Ernährung einfallen, zeigt sich das Thema Gesundheit stark ausgeprägt. Rund zwei Fünftel (39 %) der Bevölkerung ob der Enns sehen eine gedankliche Brücke zwischen Ernährung und Gesundheit. Danach folgen gutes Essen (18 %), Lebensmittel allgemein (17 %) und eine ausgewogene Ernährung (12 %) bzw. bewusste Ernährung (10 %).

Lebensmittelqualität

In einer spontanen Abfrage wurde den Befragten der Begriff Lebensmittelqualität vorgelegt. Rund einem Fünftel der Befragten fällt dazu ungestützt Bio (23 %), Regionalität (21 %) und Frische (20 %) ein. In der gestützten Abfrage werden einerseits die Ergebnisse der spontanen Nennungen bestätigt, wie Frische und Regionalität/Herkunftsland Österreich, andererseits kommen der Geschmack und die artgerechte Tierhaltung als Kriterien dazu. Keiner der abgefragten Aspekte gilt als unwichtig, jedoch finden sich die Themen Haltbarkeit, wenig Fett und Salz am Schluss dieses Rankings.

Ernährungsgewohnheiten

Die Oberösterreicher greifen gerne zu Obst und Gemüse, verwenden gerne Lebensmittel aus Österreich und achten auf eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung. Danach folgen Aspekte wie „Regionalität“, „nur hochqualitative Produkte kaufen“ und „möglichst fettarm und mit wenig Salz essen“. Zentrale Trends seit 1987 sind sicherlich Bio, ausgewogene Ernährung und der Kauf von hochwertigen Fetten und Ölen. Kein Fleisch zu verzehren bzw. keine tierischen Produkte zu essen usw. spielt nur für eine kleine Minderheit der Bevölkerung eine Rolle.

Essverhalten

Das Frühstück und das Mittagessen gelten als die beiden wichtigsten Mahlzeiten, das Abendessen und die Zwischenmahlzeiten sind nicht so wichtig (wichtigste Mahlzeit: Frühstück – 39 %; Mittagessen – 41 %; Abendessen – 16 %; Zwischenmahlzeit – 4 %). Als zweitwichtigste Wahl gelten alle drei Hauptmahlzeiten (Frühstück – 23 %; Mittagessen – 34 %; Abendessen – 31 %; Zwischenmahlzeit 11 %).

Befragungssteckbrief

Methode: Persönliche Interviews (face-to-face); die Interviews wurden von 26. Juni bis 18. Juli 2017 erhoben. Sample: n=532; repräsentativ für die Bevölkerung Oberösterreichs ab 16 Jahre. Schwankungsbreite: Die maximale Schwankungsbreite für diese Gruppe beträgt +/– 4,2 Prozentpunkte bei einem Signifikanzniveau von 95,45 Prozent. Für die Analyse und Darstellung von Trends- und Entwicklungen wurden Ergebnisse der ERNA 1987 und ERNA 1976 herangezogen. Die ERNA (Analyse des österreichischen Ernährungsverhaltens) wurde jeweils mittels persönlicher Interviews (face to face) auf einer Basis von 3000 Interviews (n=3.000) durchgeführt.
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