Österreichischer Franchising Verband: Social ...
 
Österreichischer Franchising Verband

Social Franchising soll in Österreich wachsen

ÖFV
ÖFV-Generalsekretärin Mag. Barbara Rolinek © ÖFV
ÖFV-Generalsekretärin Mag. Barbara Rolinek © ÖFV

Social Franchising, eine spezielle Form des Franchisings, soll künftig auch im österreichischen Raum stärker forciert werden.

Derzeit gibt es in Österreich weniger als zehn Social-Franchise-Systeme, und es sollen mehr werden, denn diese moderne Form des Franchisings stiftet nicht nur sozialen Nutzen, sondern beschleunigt auch den gesellschaftlichen Fortschritt. Das kann man am Beispiel des österreichischen Sozialunternehmens „atempo“ zeigen. atempo mit Sitz in Graz fördert die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und Lernschwächen durch Dienstleistungen im Übersetzungs- und Evaluierungsbereich. Sein Franchise-Modell ist auf Gegenseitigkeit aufgebaut, und durch jede neue Franchise-Partnerschaft entstehen bis zu zehn neue Arbeitsplätze, davon mindestens fünf für Menschen mit Behinderungen. Mittlerweile bieten bereits 27 Partnerorganisationen ihre Leistungen als Social-Franchise-Partner von „atempo“ an. In den vergangenen Jahren konnten dadurch rund 300 hochwertige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten in Österreich und Deutschland geschaffen werden.

„atempo zeigt, dass mit Social Franchising nicht nur sozialer, sondern auch wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden kann. Eine bessere Kombination kann es nicht geben, denn was gibt es Schöneres, als mit einem sinnstiftenden Geschäftsmodell auch noch Geld zu verdienen? Genau aus diesem Grund möchte der Österreichische Franchise-Verband das Thema Social Franchising künftig stärker forcieren und Social-Franchise-Systeme am österreichischen Markt unterstützen, denn die Anzahl dieser Systeme in Österreich hat noch Luft nach oben“, sagt die Generalsekretärin des ÖFV Mag. Barbara Rolinek. Betrachtet man also den deutschsprachigen Raum, so kann „atempo“ als Pionier des Social Franchising bezeichnet werden. Die beiden Geschäftsführer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi nutzen mit diesem Modell viele Vorteile des herkömmlichen Franchisings.
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