Spar: Dem Zucker geht´s an den Kragen
 
Spar

Dem Zucker geht´s an den Kragen

Spar
Die Spar enjoy Bio-Energydrinks liegen mit ihrem Zuckergehalt deutlich unter dem selbst auferlegten Grenzwert von 6,7 Gramm pro 100 Milliliter.
Die Spar enjoy Bio-Energydrinks liegen mit ihrem Zuckergehalt deutlich unter dem selbst auferlegten Grenzwert von 6,7 Gramm pro 100 Milliliter.

Seit Anfang 2017 reduziert der Lebensmittelhändler Spar in seinen eigenen Produkten konsequent den Zuckergehalt. Jetzt wird noch eines drauf gesetzt und für einzelne Produktgruppen ein Zuckerlimit festgelegt.

Durch die "zucker-raus-initiative" konnten innerhalb von 15 Jahren bereits 1.270 Tonnen Zucker eingespart werden. 40 Unternehmen und Organisationen haben sich mittlerweile angeschlossen, darunter auch Felix Austria und Absolutely Sugarfree. 

Zuckerlimits

Durch die Einführung eines Zuckerlimits bei bestimmten Produktgruppen soll nun noch mehr Zucker eingespart werden, wie Spar Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel erklärt: "Wir geben Zuckerlimits bei den einzelnen Sortimentsgruppen vor. Zum Beispiel definiert hier unser Partner Sipcan in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium regelmäßig Grenzwerte für den Getränkebereich, an die wir uns bei Neueinführungen halten. Das bedeutet beispielsweise, dass neu eingeführte Spar-Eigenmarkengetränke, dort wo es möglich ist, den Zuckergehalt von 6,7 Gramm Zucker pro 100 Milliliter nicht überschreiten." 

Zuletzt gelang dies eindrücklich bei den Spar enjoy Bio-Energydrinks, die mit 3,9 Gramm Zucker auf 100 Milliliter (Mango & Maracuja) beziehungsweise 4,5 Gramm Zucker auf 100 Milliliter (Classic) deutlich unter diesem Grenzwert liegen.

Die Evolution des Geschmackempfindens

Seit Anfang 2017 wurden die Rezepturen von 296 Spar-Eigenmarkenprodukten mindestens einmal hinsichtlich des Zuckergehalts überarbeitet. "Das haben wir geschafft, indem wir die Rezepturen nicht nur einmal, sondern teilweise zwei oder drei Mal überarbeitet haben, um die Konsumenten langsam an einen weniger süßen Geschmack zu gewöhnen. Wir nennen das die Evolution des Geschmacksempfindens", so Drexel.

Die größte Einsparungsmenge konnte bei den Getränken erreicht werden. 41 Prozent der 1.270 Tonnen wurden bei Getränken eingespart, 29 Prozent im Bereich der Grundnahrungsmittel und 11 Prozent bei den Molkereiprodukten.

stats