Spar: Ein besonderes Sortiment für gesündere ...
 
Spar

Ein besonderes Sortiment für gesündere Kinderernährung

Spar / miriamblitzt
Mit einem großen Angebot an Lebensmitteln ohne Zuckerzusatz kann schon früh der Weg für mehr Bewusstsein geebnet werden.
Mit einem großen Angebot an Lebensmitteln ohne Zuckerzusatz kann schon früh der Weg für mehr Bewusstsein geebnet werden.

Die Spar-Initiative "Zucker-Raus" geht in die nächste Runde. Bisher konnten über 17.000 Tonnen Zucker eingespart werden, das Sortiment umfasst bereits rund 200 spezielle Produkte, darunter Eigenmarken und Partnermarken.

Die Situation in Österreich ist besorgniserregend, da bereits jedes vierte Kind hierzulande übergewichtig ist. Corona hat die Situation verschärft, Hauptindikatoren sind eine unausgewogene Ernährung, zu viel Zucker und zu wenig Bewegung. Spar-Vorstand Markus Kaser möchte mit der "Zucker-Raus"-Initiative nicht nur den Zuckergehalt in Lebensmitteln sukzessive reduzieren, ihm liegt auch persönlich die Information von Eltern und Kindern am Herzen.

Immer mehr übergewichtige Kinder

Laut aktuellen Studien haben während der Pandemie weltweit Kinder und Jugendliche an Gewicht zugenommen. In Österreich gelten derzeit 27 Prozent der 7- bis 12-Jährigen als übergewichtig oder adipös. Bei den Personen ab 15 Jahren sind bereits 50,8 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher übergewichtig (34,3 %) oder adipös (16,5 %). Friedrich Hoppichler, Vorstand von SIPCAN – Verein für Gesundheitsförderung und Prävention sowie Vorstand der Abteilung Innere Medizin und ärztlicher Direktor am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg und langjähriger Partner der Initiative, weist eindringlich darauf hin: "Zucker spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil sehr einfach große Kalorienmengen aufgenommen werden, der Blutzuckerspiegel starken Schwankungen unterliegt und die jungen Konsumenten sich an ein sehr hohes Maß an Süße gewöhnen."

Der Experte appelliert weiter: "Wir müssen weiterhin klare Zeichen gegen diese Pandemie in der Pandemie setzen. Ein bewusster Umgang mit dem Thema Zucker spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Durch eine starke Verbraucherbildung mit zielführenden Unterrichtsprogrammen wie dem Trink- und Jausenführerschein oder den Zuckerdetektiven von SIPCAN, aber auch durch die richtige Angebotsgestaltung können wir bereits im Schulalter wichtige Akzente für eine ausgewogene Lebensweise schaffen."


Beim diesjährigen Zuckergipfel widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Thema Zucker in der Kinderernährung. v.l.n.r. hinten: Friedrich Hoppichler (Vorstand von SIPCAN), Karl Zwiauer (Mitglied der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde), Markus Kaser (Vorstand Spar Österreich und Sprecher der Allianz gegen zu viel Zucker), Angelika Berger (Leiterin Comprehensive Center of Pediatrics an der MedUni Wien), Thomas Szekeres (Präsident der Österreichischen Ärztekammer); vorne: Matheo und Marie (Co-Moderatoren).
Spar /Johannes Brunnbauer
Beim diesjährigen Zuckergipfel widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Thema Zucker in der Kinderernährung. v.l.n.r. hinten: Friedrich Hoppichler (Vorstand von SIPCAN), Karl Zwiauer (Mitglied der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde), Markus Kaser (Vorstand Spar Österreich und Sprecher der Allianz gegen zu viel Zucker), Angelika Berger (Leiterin Comprehensive Center of Pediatrics an der MedUni Wien), Thomas Szekeres (Präsident der Österreichischen Ärztekammer); vorne: Matheo und Marie (Co-Moderatoren).
Beim Zuckergipfel betonte Kaser, das Thema des übermäßigen Zuckerkonsums bei Kindern stärker zu beachten: "Die Österreicherinnen und Österreicher nehmen weiterhin mit 33,1 Kilogramm pro Jahr oder rund 91 Gramm Zucker pro Tag zu viel Zucker zu sich und dies liegt nach wie vor über der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Tagesdosis von 25 Gramm beziehungsweise maximal 50 Gramm Zucker. Wir müssen bereits unseren Kindern lernen, wie richtige Ernährung geht, und dafür stellen wir bei Spar mit 200 Bio-Lebensmitteln für Kinder jetzt das passende Angebot." Auf CASH-Nachfrage sollen es bis Ende des Jahres bereits 250 Produkte sein.

Damit ist Spar Vorreiter, hat doch die WHO erst kürzlich festgestellt, dass in vielen Lebensmitteln für Kinder oder Säuglinge Zucker oder eine andere süßende Zutat wie Fruchtsaftkonzentrat zugesetzt wurde (Quelle: Ages). "Bereits 47 Partner der zucker-raus-initiative, der Allianz gegen zu viel Zucker, haben insgesamt 12.700 Tonnen seit der Gründung eingespart", verkündet Kaser zu Beginn. "Seit Anfang 2017 konnten alleine wir bei Spar in unseren Eigenmarkenprodukten über 2.000 Tonnen Zucker reduzieren. Wir haben unser eigentlich für Ende 2021 gesetztes Ziel frühzeitig erreicht", freut sich Kaser und führt weiter aus: "Wir haben den eingesparten Zucker nie durch künstliche Süßstoffe ersetzt und konnten den vollen Geschmack erhalten beziehungsweise die Kundinnen und Kunden den natürlichen, vollen Geschmack erleben lassen, der oft von zu viel Süße überdeckt wird. Nun gehen wir einen Schritt weiter und stellen die Ernährung der Kinder in den Fokus: Wir bieten Kindern wie Eltern mit 200 Bio-Artikeln, die ohne Zuckerzusatz auskommen, eine große ernährungswissenschaftlich geprüfte Auswahl an Lebensmitteln an."

Gesündere Produkte müssen auch gefunden werden

Dabei achtet der Spar-Vorstand auch auf die sichtbare Kennzeichnung der Inhaltsstoffe, oder eben der nicht enthaltenen Stoffe auf den Verpackungen. Auf CASH-Nachfrage wird es jedoch kein "Gesundes Kinder-Ernährungsregal" geben, denn wichtig ist, in den Regalen der einzelnen Sortimente eine gesündere Alternative aufzuzeigen. Weiters ist die Preisgestaltung wichtig, wie er betont, denn die Produkte müssen für Familien auch leistbar sein. "Die aktuelle Meinungsumfrage von Marketagent hat gezeigt: Eltern wünschen sich Bio-Produkte für ihre Kinder, ohne zugesetzten Zucker. Diesem Wunsch kommen wir nach und haben 200 Produkte gemeinsam mit Expertinnen und Experten zusammengestellt, die strengen Kriterien entsprechen", so Kaser weiter. Ohne Zuckerzusatz, in Bio-Qualität, kein Palmöl, keine künstlichen Süßstoffe und das alles unter Einhaltung der definierten Grenzwerte der WHO und SIPCAN sind die Kriterien für den Kinder-Warenkorb. Im Detail bedeutet dies:

  • bei Getränken in diesem Warenkorb ist nicht mehr als 6,7 g natürlicher Zuckergehalt auf 100 ml enthalten
  • Milch und Milchprodukte dürfen maximal 11,5 g natürlichen Zuckergehalt auf 100 ml haben
  • bei Müslis und Haferbreien besteht ein Höchstwert von 20 g natürlicher Zuckergehalt auf 100 g
Hinzu kommen pro Produkt einzeln überprüfte Grenzwerte hinsichtlich des Fett- und Salzgehalts. "Bei diesen Produkten können die Eltern darauf vertrauen, dass diese ernährungswissenschaftlich geprüft wurden und die Kriterien streng eingehalten werden", erklärt Kaser weiter. Die Produkte sind unter www.spar.at/kinderlebensmittel aufrufbar und über den Interspar Lebensmittel-Onlineshop bestellbar.

Aktuelle Studie: Kinder essen zu wenig Obst und Gemüse

"Obwohl 75 Prozent der befragten Eltern sagen, dass ihre Kinder fast alles essen, gibt nur die Hälfte der Eltern an, dass ihre Kinder zwischen 3 und 10 Jahren täglich Obst essen. Bei Gemüse sieht es noch düsterer aus. Hier essen nur etwas über 30 Prozent täglich Gemüse", erläutert Lisa Patek, vom Meinungsforschungsinstitut Marketagent die Ergebnisse einer aktuellen Meinungsumfrage zum Ernährungsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher bzw. ihrer Kinder und ergänzt: "28 Prozent beziehungsweise 25 Prozent sagen von sich aus, dass sie bei der Ernährung ihres Kindes auf Gemüse und Obst Wert legen." Die Ernährung an sich hat bei den befragten Eltern jedoch einen hohen Stellenwert: "Grundsätzlich achten 95 Prozent der Befragten auf die Ernährung ihrer Sprösslinge. Wichtige Aspekte dabei sind die Frische der Produkte (93 %), der Vitamin- und Nährstoffgehalt (84 %), der Zuckergehalt (82 %), die biologische Produktion (74 %) und dass die Produkte keinen zugesetzten Zucker (74 %) enthalten", führt Patek weiter aus.

Was ist SIPCAN?
SIPCAN (Special Institute for Preventive Cardiology and Nutrition zu Deutsch: Verein für Gesundheitsförderung und Prävention) verfolgt mit seinen Aktivitäten seit 2005 die Gesundheitsförderung für jede Altersgruppe - mit den aktuellen Schwerpunkten Schule und Betrieb und engagiert sich im Bereich Forschung und Wissenschaft. SIPCAN setzt dabei auf engen Kontakt und Informationsaustausch mit Kliniken, Instituten und Forschungsstellen sowie auf Projektkooperationen mit regionalen Gesundheitsinstitutionen (Partner).
stats