Spar: Ein Kassabon hilft bei Gewalt
 
Spar/evatrifft

Bis 10. Dezember werden bei Spar Frauennotrufnummern auf den Kassabons abgedruckt. So möchte man sich für ein Miteinander ohne Gewalt einsetzen.

Am 25. November findet der internationale Gedenktag für alle Frauen und Mädchen statt, die Opfer von Gewalt wurden. Ein Thema, das gerade während der Coronavirus-Pandemie mehr in den Fokus gerückt ist. Allein 2020 wurden hierzulande 31 Frauen ermordet, am 16. November ereignete sich der 26. Femizid im Jahr 2021. Laut einer EU-weiten Erhebung ist zudem jede 5. Frau ab ihrem 15. Lebensjahr regelmäßig Übergriffen ausgesetzt. Die Täter finden sich meistens in den eigenen Familien, sind Ehemänner, (Ex-)Partner oder andere männliche Verwandte.


Täglich gibt es bei Spar mehr als 1 Million Zahlungsvorgänge und somit mehr als 1 Million Kassabons, auf denen zwischen 25. November und 10. Dezember die Nummer der Frauenhelpline angeführt sein wird.
Spar/evatrifft
Täglich gibt es bei Spar mehr als 1 Million Zahlungsvorgänge und somit mehr als 1 Million Kassabons, auf denen zwischen 25. November und 10. Dezember die Nummer der Frauenhelpline angeführt sein wird.

Nicht nur NGOs oder Vereine setzen sich deshalb verstärkt für Gewaltschutz bei Frauen ein, auch Unternehmen wollen ihren Beitrag leisten. So möchte beispielsweise auch Spar als Nahversorger und größter privater Arbeitgeber Österreich diese Position nutzen und sich für ein Miteinander ohne Gewalt einsetzen. Mit 25. November werden bei Spar deshalb österreichweit 16 Tage lang die Frauenhelplinenummern am Ende des Kassabons zu finden sein - in diesem Zeitraum werden über eine Million Kassabons ausgegeben. Damit soll eine möglichst niedrigschwellige Hilfestellung erreicht werden und die Themen Gewaltprävention sowie Gewaltschutz Aufmerksamkeit erhalten. "Unsere Unternehmenskultur basiert auf einem wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander. Gewalt in jeglicher Form hat bei Spar keinen Platz. Wir sehen es als unsere Pflicht, uns für ein gewaltfreies Leben für alle einzusetzen", so der stellvertretende Spar-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch zu den Beweggründen. Dafür arbeitet man mit dem Verein Autonome Frauenhäuser Österreich zusammen, der die Helpline 0800 222 555 betreibt, die täglich, rund um die Uhr, kostenlos und anonym erreichbar ist.

Lesen Sie mehr zum Thema Gewaltschutzinitiativen in der Dezember-Ausgabe von CASH, ET: 7.12.2021
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