Spar: Spar einigt sich mit BWB und Bundeskart...
 
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Spar einigt sich mit BWB und Bundeskartellanwalt

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Wie Spar heute bekannt gab, konnte das seit mehreren Jahren laufende Verfahren wegen unerlaubter Preisabsprachen mit Lieferanten nun abgeschlossen werden.

Man erzielte mit der Bundeswettbewerbsbehörde und mit dem Bundeskartellanwalt eine Einigung (Settlement), indem man ein finales Bußgeld von 10,21 Mio. Euro für alle noch offenen Warengruppen bezahlt.

Diese Summe muss zusätzlich zum Bußgeld von 30 Mio. Euro entrichtet werden, das aufgrund der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Herbst 2015 für die Warengruppe Molkereiprodukte fällig wurde. Die reinen Bußgeldzahlungen belaufen sich damit für die Spar auf 40,21 Mio. Euro.

Zur Erinnerung: Rewe International stimmte im Frühjahr 2013 einer Bußgeldzahlung wegen Preisabsprachen mit Lieferanten in der Höhe von 20,8 Mio. Euro zu.

Spar erklärte nun, dass man das Verfahren zum Anlass genommen hat, ein für den österreichischen Handel zukunftsweisendes Compliance-System zu entwickeln und zu implementieren. "Den Spar-Sortimentsmanagern stehen klare, praxisorientierte Handlungsanweisungen und ausführliche Schulungsunterlagen, die aus realen Geschäftsfällen zusammengestellt wurden, zur Verfügung", heißt es seitens Spar.
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