Spar/BWB: Spar Hausdurchsuchung beendet
 
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Spar Hausdurchsuchung beendet

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Foto: Spar
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Die BWB beendete am 6. Februar die Hausdurchsuchung in der Spar-Hauptzentrale in Salzburg

Am 5. Februar gab die Sprecherin der BWB, Mag. Veronika Haubner im CASH-Gespräch bekannt, dass die kartellgerichtlich angeordnete Hausdurchsuchung bei der Spar im Laufen und es ungewiss sei, wann diese beendet werden könne. Im Nachblick betrachtet: Sehr rasch, denn am 6. Februar wurde die Hausdurchsuchung abgeschlossen. Nun heißt es warten, denn die BWB muss nun ihrerseits das nicht versiegelte, sichergestellte Untersuchungsmaterial sichten. Wie die APA mitgeteilt hat, dürften auch teilweise generalversiegelte Unterlagen von der BWB mitgenommen worden sein. Derlei Unterlagen dürfen nicht von der BWB geprüft werden, sondern kommen zum Kartellgericht. Die Ergebnisse der Hausdurchsuchung werden wie im Falle der Rewe International AG-Hausdurchsuchung doch einige Zeit auf sich warten lassen, sagen Brancheninsider. Knapp ein Jahr vor der Spar-Untersuchung wurde bekanntlich die Rewe untersucht, Ergebnisse liegen noch immer nicht vor. Auf CASH-Nachfrage im Dezember des Vorjahres hieß es damals von der BWB, man stehe in Verhandlungen mit dem Konzern.

Anlass für die kartellgerichtlich angeordnete Hausdurchsuchung der Spar war der begründete Verdacht auf horizontale und vertikale Preisabsprachen. Ob ein Kronzeuge in der Spar Causa den zündenden Verdachtsmoment gegeben hat, wird höchstwahrscheinlich nie oder nicht so bald ans Tageslicht kommen.
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