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Spar nimmt Stellung zu Verlusten in Tschechien

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Aus dem nun vorgelegten Jahresfinanzbericht 2013 der Spar Österreichischen Warenhandels-AG thematisiert die Austria Presseagentur (APA) in einer Meldung vor allem die in Tschechien erlittenen Verluste der Spar.

So belief sich laut Jahresfinanzbericht der Fehlbetrag der in Prag registrierten Spar Ceska obchodni s.r.o. im Jahr 2012 auf 545 Mio. Kronen (rund 20 Mio. Euro zum heutigen Umrechnungskurs).

Wie CASH bereits berichtet hat, wird Spar die Tschechien-Tochter vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung an den niederländischen Handelskonzern Ahold veräußern. Angesichts der nun wieder thematisierten Verluste von Spar in Tschechien erklärt Mag. Rudolf Staudinger, der für das Auslandsgeschäft zuständige Vorstand von Spar, in einer Aussendung: "Unsere Unternehmensstrategie ist, in jedem von uns bearbeiteten Land eine nachhaltig verteidigungsfähige Marktposition aufzubauen. Wir mussten feststellen, dass sich dies in Tschechien nicht realisieren ließ und wir werden uns auf andere Märkte, wie Italien, Ungarn, Slowenien und Kroatien konzentrieren. Daher ziehen wir uns aus Tschechien zurück." Spar-Sprecherin Mag. Nicole Berkmann ergänzt dazu: "Trotz der schwierigen Lage in Tschechien steht Spar finanziell absolut stabil da. Auch in unseren bereits veröffentlichten Bilanzen sind die hervorragenden Gesamtergebnisse herauszulesen." Demnach belief sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Spar Österreichischen Warenhandels-AG im Jahr 2013 auf 78,1 Mio. Euro (2012: 64,2 Mio. Euro), der Jahresüberschuss betrug 40,1 Mio. Euro (2012: 39,2 Mio. Euro).
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