Spar: Rekordumsatz bei der Spar Holding
 
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Rekordumsatz bei der Spar Holding

Spar - Werner Krug
Zehn Jahre hintereinander konnte sich Spar bereits als Wachstums-Sieger im heimischen LEH etablieren.
Zehn Jahre hintereinander konnte sich Spar bereits als Wachstums-Sieger im heimischen LEH etablieren.

Mit einem Umsatzplus von 4,9 Prozent und einer zunehmenden Eigenkapital-Quote wurde das Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen.  

Die Gesamtkonzernbilanz der Spar Holding AG setzt den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort: Mit einem Umsatz von 11,15 Milliarden Euro (plus 4,9 Prozent) und einem EBT von über 452 Millionen Euro wurde das Geschäftsjahr 2019 beendet. Das Eigenkapital stieg um 220 Millionen Euro auf 2,63 Milliarden, eine Quote von 43,6 Prozent also.

Im vergangenen Jahr wurden rund 680 Millionen Euro investiert, vorrangig in die Modernisierung bestehender Filialen und in strukturelle Großprojekte wie das neue Zentrallager und das neue Tann-Produktionswerk in Monselice bei Padua. In Sachen Expansion erwies sich die Coronakrise zwar als ein deutlicher Dämpfer, im Laufe des Jahres werden aber weitere Standorte eröffnet. SES Spar European Shopping Centers eröffnete im Mai ein neues Einkaufszentrum in Ljubliana, für dieses Jahr sind Investitionen in einer ähnlichen Größenordnung geplant.

Durchgehendes Wachstum

Alle Geschäftsfelder der Spar Holding - LEH, Sportfachhandel und Einkaufszentren - konnten 2019 eine positive Entwicklung verzeichnen. Insgesamt gab es in Österreich und sieben Nachbarländern einen Bruttoverkaufsumsatz von 15,72 Milliarden Euro, ein Plus von 4,7 Prozent. In den 3.207 Standorten sind 85.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon über 3.200 Lehrlinge. Vergangenes Jahr wurde zudem der Spar-Onlineshop in Ungarn in Betrieb genommen.

Der Marktanteil von Spar im heimischen LEH konnte von 32,1 auf 32,8 Prozent ausgebaut werden. Laut Angaben der Handelskette liegt er nun bereits bei 33,9 Prozent. Auch bei den großflächigen Einkaufszentren wird SES Spar European Shoppingcenters mit 29 Standorten als Marktführer benannt. Die Zentren konnten einen Händler-Brutto-Jahresumsatz von 2,83 Millairden Euro erwirtschaften, ein Plus von 2,5 Prozent.

Hervis ist mittlerweile an 237 Standorten vertreten, die im vergangenen Jahr 513 Millionen Euro Umsatz erzielt haben, ein Plus von 2,8 Prozent (mit Wechselkurs-Veränderungen mit einberechnet. Zu Jahresende gab es eine neue Geschäftsführung für den Sportfachhändler, CASH hat berichtet.
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