Billa: Start mit elektronischer Preisauszeich...
 
Billa

Start mit elektronischer Preisauszeichnung

Rewe International
Die Vorstände Volker Hornsteiner (l.) und Josef Siess wollen die Nummer-1-Position von Billa weiter ausbauen. © Rewe International
Die Vorstände Volker Hornsteiner (l.) und Josef Siess wollen die Nummer-1-Position von Billa weiter ausbauen. © Rewe International

„Die Jahre seit 2007 sind die erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte“, sagt Vorstandssprecher Mag. Volker Hornsteiner (Vertrieb, Personalentwicklung, Expansion). Vor fünf Jahren fiel auch der Startschuss für die „Hausverstand“-Kampagne, für die das Gallup Institut im Rahmen des Werbemonitors im November 2011 eine Sloganbekanntheit von 94 % und eine Werbeerinnerung von 62 % ermittelt hat und die Hausverstand-Kampagne als mit großem Abstand erfolgreichste Werbekampagne des österreichischen Lebensmittelhandels ausweist.

Seit dem Beginn der „Hausverstand“-Strategie, mit der vielfältigste Maßnahmen und effizientere Prozessabläufe umgesetzt wurden und der Qualitätsgedanke – intern und in Punkto Sortiment – in den Fokus gerückt wurde, legte Billa bei den Marktanteilen um 1,2 Prozentpunkte zu. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 3,5 % gesteigert, der Marktanteil um weitere 0,2 Prozentpunkte ausgebaut. Von Konzernseite wird der Billa-Umsatz als Geheimnis gehütet, geschätzt dürfte er sich aktuell bei 2,9 Milliarden Euro eingependelt haben. Dass Hornsteiner und sein Vorstandskollege Mag. Josef Siess (Einkauf, Marketing) keinen Zweifel daran lassen, dass sie die Führungsrolle im Rewe International AG-Konzern sowie als Nummer 1 im Supermarktbereich weiter ausbauen werden, belegen einige Zukunftspläne, deren Umsetzung in greifbare Nähe rückt. Josef Siess berichtet, dass ab Herbst die Eigenmarke „Billa“ suzessive in Richtung Non-Food und Tiernahrung ausgebaut wird. Volker Hornsteiner schildert, dass für die rund 400 Bestpreisgarantie-Artikel das Projekt elektronische Preisauszeichnung flächendeckend bis Ende Juli ausgerollt sein soll. Damit werden die ständig aktualisierten Preise auf Knopfdruck zentral eingespeist, was eine enorme Erleichterung für die Mitarbeiter am POS bedeutet. Das Investitionsvolumen in die elektronische Preisauszeichnung beträgt sechs Millionen Euro. Was die Mitarbeiter betrifft, haben die beiden Vorstände eine tolle Entwicklung verzeichnet: Ebenfalls mit Beginn der „Hausverstand“-Kampagne wurde viel Augenmerk auf die Personalpolitik gelegt, was die drastische Senkung der Fluktuationsrate von über 40 % auf nunmehr 24 % ermöglichte. Expansionsmäßig wird Billa (aktuell 1.000 Läden) sein Tempo beibehalten: Bis Jahresende stehen noch 42 Umbauten und 41 Neueröffnungen am Plan sowie der Ausbau des Billa-Onlineshops, dessen Logistik von den Billa-Filialen Geiselbergstraße und Breitenleerstraße in Wien abgewickelt wird.

Die bereits erwähnte Eigenmarke „Billa“ hat inzwischen einen Anteil am Gesamtsortiment von vier Prozent, hält Josef Siess fest, und wird auch im Foodbereich ausgebaut, allerdings nur dann, wenn es gelingt, den Produkten einen echten Zusatznutzen zu geben.

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