Statistik Austria: Weniger Beschäftigte im Ha...
 
Statistik Austria

Weniger Beschäftigte im Handel

Alterio Felines - pixabay.com

Temporäre Geschäftsschließungen zur Eindämmung der Coronaviruspandemie ließen die Anzahl der österreichischen Handelsbeschäftigen im Vorjahr um 1,7 Prozent sinken.

Die Zahlen von Statistik Austria liefern ein deutliches Bild der Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt. Demnach verringerte sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Beschäftigten im Handel um 1,7 Prozent. Die am stärksten betroffene Branche war dabei der Bekleidungs- und Schuhhandel mit einem Minus von 9,1 Prozent. Doch auch an den Tankstellen ging die Anzahl der Beschäftigten stark zurück (minus 7,2 Prozent). Einen Beschäftigungszuwachs von 2,0 Prozent gab es im Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren. Im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln setzt es jedoch ein Beschäftigungsminus von 4,1 Prozent. Basis für diese Zahlen sind Beschäftigtenverhältnisse, nicht Vollzeitäquivalente.

Weiters hat Statistik Austria erhoben, dass sich 2020 die im Handel geleisteten Arbeitsstunden um 9,9 Prozent verringerten. Ebenso verzeichneten die Bruttolöhne und -gehälter im Handel im Vergleich zum Vorjahr Einbußen von 1,3 Prozent. "Diese teils erheblichen Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr sind vor allem auf die behördlichen Unternehmungsschließungen im Frühjahr und Herbst sowie auf die Kurzarbeitsregelungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen", heißt es seitens Statistik Austria.

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