Steht die Quelle vor dem Aus?
 

Steht die Quelle vor dem Aus?

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Während die deutsche Mutter definitiv nicht mehr zu retten ist, hofft man in Österreich bis zuletzt.

Letztendlich waren es die Banken in deutschen Landen, die den Hoffnungshahn für das Tochterunternehmen der insolventen Arcandor-Gruppe zudrehten, womit tausende Mitarbeiter ohne Job sind. Was Quelle Österreich betrifft, so bemüht man sich zwar um Beschwichtigung, weil das operative Geschäft stabil laufe. Um genau diese Stabilität nicht zu gefährden, soll nun Quelle Österreich so schnell wie möglich verkauft werden.

In Linz, quasi dem Headquarter von Quelle Österreich, ist man zuversichtlich, das Unternehmen und die rund eintausend Beschäftigten halten zu können. Die Stadt selbst bürgt sogar mit 800.000 Euro, was in etwa dem jährlichen Kommunalaufkommen entspricht, für einen Ein-Millionen-Kredit.

Die Intentionen von Quelle Österreich-Chef Wolfgang Binder gehen jedoch überhaupt in eine Stand alone-Zukunft. Hiefür benötigt er jedoch nicht nur einen Investor, sondern auch die Zusage der Aufrechterhaltung diverser Dienstleistungen der deutschen Mutter. Zumindest ein halbes Jahr lang.
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