WKO/KMU Forschung Austria: Strukturwandel im ...
 
WKO/KMU Forschung Austria

Strukturwandel im Einzelhandel beschleunigt sich

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Petra Bork /pixelio.de
Petra Bork /pixelio.de

Wie die jährlich durchgeführte Strukturanalyse der KMU Forschung Austria im Auftrag der Bundessparte Handel in der WKO zeigt, hat sich im Vorjahr die Anzahl der Einzelhandelsgeschäfte gleich um fünf Prozent verringert.

Zum Erhebungszeitpunkt erstes Quartal 2012 gab es demnach in Österreich rund 42.400 stationäre Einzelhandelsgeschäfte. Hinzu kommen noch rund 2.000 Verkaufslokale von Großhandelsunternehmen sowie rund 4.000 Ladengeschäfte von Erzeugungsunternehmen (Bäcker, Fleischer, Schmuckerzeuger, etc.). In Summe sind damit 48.400 stationäre Geschäfts am heimischen Markt tätig und somit erstmals weniger als 50.000. 2005 waren es noch 53.700.

Trotz weniger Geschäfte steigt die Verkaufsfläche im stationären Einzelhandel inkl. Großhandel und Erzeugungsunternehmen weiter an. In Summe kam es von 2011 auf 2012 zu einem Zuwachs von einem Prozent auf 16, 15 Mio. Quadratmeter. Das Verkaufsflächenwachstum wird dabei einerseits durch die anhaltende flächenmäßige Expansion der filialisierten (Groß-)Unternehmen und andererseits durch die Neueröffnung von Einkaufszentren vorangetrieben. Dem Konzentrationsprozess folgend, hat sich der Filialisierungsgrad im österreichischen Einzelhandel von 2011 auf 2012 von 37 auf 38 Prozent erhöht.
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