Spar: Studierende tüfteln am Supermarkt der Z...
 
Spar

Studierende tüfteln am Supermarkt der Zukunft

FH Salzburg/Neumayr
V.l.n.r. Studiengangsleiter FH Prof. Dr. Thomas Reiter Studentin Nadine Huber, Gerald Geiger (Spar), Student Alexander Seiwald und FH-Rektor Gerhard Blechinger. © FH Salzburg/Neumayr
V.l.n.r. Studiengangsleiter FH Prof. Dr. Thomas Reiter Studentin Nadine Huber, Gerald Geiger (Spar), Student Alexander Seiwald und FH-Rektor Gerhard Blechinger. © FH Salzburg/Neumayr

Spar unterstützt Studierende der FH Salzburg bei der Projektentwicklung eines energieautarken Supermarkts.

Studierende des Studiengangs „Smart Building“ am Campus Kuchl der FH Salzburg tüfftelten fünf Monate lang an einem energieautarken Lebensmittelmarkt. Unterstützung gab es von der Spar, die vom Eurospar-Markt in Straßwalchen Pläne, Energiedaten und das Know-how der Fachplaner zur Verfügung stellte. Nachdem die Studierenden bei einer Exkursion das Gebäude, die Energieströme und die Gebäudetechnik des Marktes kennen lernen durften, konnten sie diese Erfahrung direkt in die Umsetzung ihres neuen Konzepts einfließen lassen.

Neuartige Energiewandler wie z.B. die Grätzel-Zelle und bekannte Technologien wie Photovoltaik und Wasserkraft wurden eingesetzt. Um Autarkie zu erreichen ist die Speicherung der Energie unumgänglich. Hier wurden die verschiedensten Systeme angewendet: Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher und auch Schwungräder fanden Verwendung in den innovativen Konzepten. Schließlich forschten die Studierenden noch nach weiteren Einsparungsmöglichkeiten bei Geräten, um Energie gar nicht erst zu benötigen. „Reale Projekte sind in der Ausbildung der Studierenden essenziell“, sagt Thomas Reiter, Leiter des Studiengangs. „Die weitere Kooperation mit Spar bringt den Studierenden wertvolle Erfahrungen.“

Das Gewinner-Projekt
Unter den Projekten der FH-Studenten konnte sich eines besonders hervorheben: Die Gewinner des Studierendenwettbewerbs, Nadine Huber und Alexander Seiwald, setzten auf Rawlemon als Energieerzeuger. Die Rawlemon-Solarkugel wird für die Energiewandlung der Sonne in die vorgesetzte Fassade integriert, überschüssige Energie wird in einem Batteriespeicher zwischengespeichert und die weitere Energie direkt vor Ort verbraucht (beispielsweise für Beleuchtung, Backöfen, Kälteanlage oder Heizung). Die Fassade des Gebäudes wird aus wiederverwendbaren Fertigteilen hergestellt und kann somit abgebaut und an einem anderen Ort wiederverwendet werden. Durch ihre organische Form soll sie sich an ihre Umgebung anpassen lassen. „Dieses Bild unterstreichen wir mit unserer begrünten Außenanlage“, sagt Nadine Huber.  

„Seit vielen Jahren setzen wir bei Bau und Umbau von Märkten auf ein umfassendes Nachhaltigkeits-Konzept. Dennoch sind wir laufend auf der Suche nach frischen Technik-Ideen, um unsere Märkte weiter zu verbessern. Mit dieser Kooperation ist uns das geglückt. Es waren viele interessante und spannende Projekte dabei, die nachhaltig und in der Praxis realisierbar sind“, betont Gerald Geiger, Leiter für Bau, Energie und Technik bei Spar.
stats