Rewe International: Tonis Freilandeier stoppt...
 
Rewe International

Tonis Freilandeier stoppt sofortige Tötung männlicher Küken

AMA-Markekting
© AMA-Markekting
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Erste Produkte aus dem Gockelfleisch kommen im Frühjahr 2020 in die Regale von Billa und Merkur.

Seit dem Jahr 2016 gilt im Bio-Bereich in Österreich folgende verpflichtende Regelung: Männliche Küken, die für die Eierproduktion naturgemäß nicht verwendet werden können, dürfen nach dem Schlüpfen nicht sofort getötet werden, sondern müssen aufgezogen werden.

Ab Oktober 2019 kommen nun auch jährlich 70.000 männliche, aus konventioneller Landwirtschaft stammende Toni-Küken nach dem Schlüpfen in einen Aufzuchtbetriebt. Dort werden sie in Freilandhaltung zehn Wochen lang und damit doppelt so lange wie konventionelle Masthühner aufgezogen. Das Gockelfleisch wird anschließend zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet, die ab Frühjahr 2020 exklusiv bei Billa und Merkur erhältlich sein werden.

Rewe International, die sich nach der Insolvenz von Tonis Freilandeier die Rechte an der Marke im Jahr 2018 sicherte, ist damit laut eigenen Angaben Österreichs erster Lebensmittelhändler, der nun auch in der konventionellen Landwirtschaft der sofortigen Tötung von männlichen Küken ein Ende setzt.
Toni Hubmann, der Gründer von Tonis Freilandeier, startete übrigens bereits im Jahr 2012 ein erstes Aufzuchtprojekt von Junghähnen. Hier ein Bericht darüber aus der CASH-Ausgabe 6/2012:
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