Too Good to Go: Inflation sorgt für Plus bei ...
 
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Inflation sorgt für Plus bei Lebensmittelrettung

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Georg Strasser, Country Director Too Good to Go Österreich: "Unser Ziel ist es ganz klar einen nachhaltigen Impact für unsere Umwelt zu erwirken."
Georg Strasser, Country Director Too Good to Go Österreich: "Unser Ziel ist es ganz klar einen nachhaltigen Impact für unsere Umwelt zu erwirken."

Die Preissteigerungen im Lebensmittelhandel führen zu mehr Lebensmittelrettung, so eine Aussendung der Initiative. Insbesondere seit März 2022 und dem Beginn der Inflation sei ein "aktiveres Nutzungsverhalten" (+20 %) festzustellen.

Food Waste in eines der größten Vergehen unserer modernen Gesellschaft. Und besonders jetzt, wo Rohstoffe knapp werden, die Umwelt ächzt und Preise explodieren, haben wir gute Gründe, es nicht zu tun. Langsam, aber stetig kommt also Bewegung in die Sache. Die Initiative für Lebensmittelrettung Too Good to Go stellt in einer aktuellen Aussendung fest, dass man seit Beginn der Inflationssteigerungen im März 2022 ein "aktiveres Nutzungsverhalten" von plus 20 Prozent feststellen kann. Insgesamt wurde die App über 1,5 Millionen Mal in Österreich heruntergeladen.

"Neu registrierte Userinnen und User retten deutlich schneller ihr erstes Überraschungssackerl und bereits bestehende App-Nutzerinnen und -Nutzer kaufen mehr und öfter", sagt Georg Strasser, Country Director von Too Good To Go Österreich. Auch die Zielgruppe verändert sich aufgrund der aktuellen Situation: Während Too Good To Go bisher vor allem Menschen begeistern konnte, die einen Beitrag gegen die Klimakrise leisten möchten, ist seit der steigenden Inflation ein weiterer Beweggrund für die App-Nutzung erkennbar, denn die Rettung von Lebensmitteln bringt einen zusätzlichen Vorteil: sie schont die Geldbörse.

Überraschungen im Sackerl

Laut Too Good to Go können Konsumentinnen und Konsumenten mit einem geretteten Überraschungssackerl bis zu zwei Drittel vom Originalpreis einsparen. Das Ziel sei hier "ganz klar", sagt Strasser, "einen nachhaltigen Impact für unsere Umwelt zu erwirken. Schaffen wir es zudem, Menschen mit guten und preisgünstigen Angeboten zu unterstützen, freut uns das, aber die Klimakrise darf trotz der Teuerungen nicht in den Hintergrund rutschen." 

Auch die Anzahl der geretteten Überraschungssackerl konnte laut Too Good to Go gesteigert werden: im Jahr 2022 konnten 3,6 Millionen Portionen vor der Verschwendung bewahrt werden, ein Wachstum von 150 Prozent. Im vergangenen Jahr konnte auch ein Plus von 50 Prozent bei den Partnerbetrieben verbucht werden. Derzeit nutzen mehr als 6.000 Betriebe in ganz Österreich das Angebot von Too Good To Go.
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