TransGorumet: Großhändler meldet Kurzarbeit a...
 
TransGorumet

Großhändler meldet Kurzarbeit an

Transgourmet

Wegen erwarteten Umsatzeinbrüchen von bis zu 70 Prozent werden tausende Mitarbeiter auf das Arbeitsmodell umgestellt.

Für 1.680 der 1.800 TransGourmet-Mitarbeiter ist drei Monate lang Kurzarbeit angesagt. Damit soll der massive Wegfall der Gastro-Umsätze - bis zu 70 Prozent bis in den Sommer hinein wird befürchtet - abgefedert und die betroffenen Arbeitsplätze werden gesichert. "Unsere stärksten Kundenzielgruppen Restaurants, Gasthäuser und Hotels fallen fast zur Gänze aus", erklären die Transgourmet-Geschäftsführer Manfred Hayböck und Thomas Panholzer. "Wir haben große Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und deren Familien sowie für unser Unternehmen. Unser oberstes Ziel lautet, Arbeitsplätze zu erhalten und die Einkommenssituation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu gewährleisten."

Ab dem 23. März werden die Mitarbeiter auf Kurzarbeit im Ausmaß von zehn Prozent umgestellt, die Gehälter auf 80 bis 90 Prozent zurückgestuft. Auch die Geschäftsführer und Betriebsräte schließen sich dieser Gehaltskürzung an. Betroffen sind die Mitarbeiter der Zentrale sowie der neu heimischen Standorte und der vier Cash&Carry-Abholmärkte sowie das Tochterunternehmen Gastro Profi. "Als Arbeitgeber wissen wir natürlich, wie schwierig diese Situation für unsere Mitarbeitenden ist. Wir tun alles, um Härtefälle zu vermeiden und sind für unsere Mitarbeiter auch abseits der Arbeitszeiten da, um sie unterstützen", bekräftigt Panholzer. Und er betont: "Wir ziehen alle am gleichen Strang. Ich bin dankbar, dass der Betriebsrat die Geschäftsführung so maßgeblich in dieser schwierigen Zeit unterstützt."
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