Triple M/Skills: Zufriedenheit am Arbeitsplat...
 
Triple M/Skills

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

The Skills Group
Karin Wiesinger, Partnerin The Skills Group und Christina Matzka, Triple M Gründerin
Karin Wiesinger, Partnerin The Skills Group und Christina Matzka, Triple M Gründerin

Einer neuen Studie zufolge hätten vor allem mittelgroße Unternehmen Schwierigkeiten damit, den Erwartungen ihrer Mitarbeiter gerecht zu werden.

Die Kommunikationsagentur The Skills Group und Triple M Matzka Marktforschung führten im Mai 2020 im Rahmen des Employer Reputation Monitor (ERM) eine Umfrage unter Arbeitnehmern durch. Diese ging unter anderem der Frage nach, welche Erwartungshaltung die Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber haben und wie zufrieden sie im Allgemeinen mit dem Arbeitsklima sind. Dabei zeigte sich, dass Frauen eine höhere Erwartungshaltung als Männer haben. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass mittelgroße Unternehmen die Ansprüche ihrer Mitarbeiter am wenigsten erfüllen können, da sie den Beschäftigten weder die Wohlfühlatmosphäre von Kleinbetrieben noch die vielfältigen Karrieremöglichkeiten von großen Unternehmen bieten können. Im Rahmen der Onlineumfrage wurden rund 1.000 unselbständig erwerbstätige Österreicher im Alter von 15 und 64 Jahren befragt. 

Studienautorin Christina Matzka kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Frauen zum Beispiel deutlich höhere Erwartungen an ihre Arbeitgeber haben, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Unternehmensziele klar nach innen zu kommunizieren. Diese Erwartungen werden aber auch in höherem Ausmaß enttäuscht als dies bei Männern der Fall ist.“ Für Unternehmen mit einem hohen Anteil weiblichen Beschäftigten wie etwa im Handel ergibt sich daraus ein deutlicher Handlungsbedarf in der internen Kommunikation und wertvolle Chancen, die Beschäftigten an das Unternehmen zu binden, so die Studienautorin. 

Mit dem neuen Bewertungstool ERM will Skills Unternehmen beim Aufdecken von blinden Flecken in der Arbeitgeber-Reputation unterstützen. Denn das Erkennen von "Selbstbild-Fremdbild-Lücken" in der Arbeitgeber-Reputation sei für das Management gerade in Zeiten knapper Personal- und Kommunikationsbudgets von großer Bedeutung. „Viele Unternehmen setzen sich mittlerweile bewusst mit ihrer Arbeitgeber-Reputation auseinander und haben die grundsätzliche Bedeutung sowie die Potenziale von Employer Branding erkannt. In vielen Fällen navigieren Personal- und Kommunikationsmanager aber blind, weil sie die jeweiligen Reputations-Faktoren mit dem größten Hebel nicht genau kennen“, so Skills-Partnerin Karin Wiesinger.

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