café+co: Trotz schwierigem Marktumfeld auf Er...
 
café+co

Trotz schwierigem Marktumfeld auf Erfolgskurs

leisure.at/Oreste Schaller
Gerald Steger, CEO der café+co International Holding, ist mit dem Geschäftsjahr 2012/2013 sehr zufrieden© leisure.at/Oreste Schaller
Gerald Steger, CEO der café+co International Holding, ist mit dem Geschäftsjahr 2012/2013 sehr zufrieden© leisure.at/Oreste Schaller

Durch den neuerlich hohen Zuwachs an Neukunden konnte café+co, trotz der in vielen Regionen rückläufigen Beschäftigung in größeren Betrieben und damit verbundenen Umsatzeinbußen, im vergangenen Wirtschaftsjahr erneut weiter wachsen und 163 Millionen Euro erwirtschaften.

Der führende Kaffeedienstleister in Zentral- und Osteuropa konnte seinen Gesamtumsatz im Jahr 2012/2013 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 163 Millionen Euro steigern. Gerald Steger, CEO der café+co International Holding, freut sich über das Ergebnis und kündigt bereits die Ziele für die Zukunft an: "Wir befinden uns auf Kurs. Der Investitionsfokus liegt auf Nachhaltigkeit und Innovationsprojekten, um das dezentrale Service-Netz mit kurzen Wegen für unsere Kunden weiter auszubauen und stabiles Wachstum mit sicheren Arbeitsplätzen zu gewährleisten."

Bereits 63.000 Automaten
Innerhalb eines Jahres konnte café+co die Zahl der Automaten für Kaffee, Snacks und Erfrischungen von 60.000 auf 63.000 Stück ausbauen. Auch der Mitarbeiterstand wurde um 70 Arbeitsplätze auf 1.420 Beschäftigte erhöht.

Erfolge in CEE und Deutschland
Besonders erfreulich haben sich laut Steger die internationalen Tochterunternehmen, vor allem in den Balkanstaaten, Tschechien und Polen, entwickelt. In Polen, wo traditionell sehr gerne Tee getrunken wird, ist der führende Kaffeedienstleister zusätzlich mit einem Konzept für Teemaschinen erfolgreich unterwegs, das 2014 auch in anderen Ländern ausgerollt werden soll. Neben der positiven Performance in Tschechien, am Balkan, in Slowenien, Ungarn, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina konnte café+co auch in Deutschland stark zulegen. Und in Russland lag das Wachstum auch im vergangenen Jahr im zweistelligen Prozentbereich.

2014 viel vor
Ausgesprochen zufrieden ist Steger auch mit der im Jahr 2012 eingeführten Gastronomielinie, die komplettes Service aus einer Hand bietet, wobei die Investitionskosten von café+co übernommen werden. Steger: "Wir erkennen im gehobenen Qualitätssegment Wachstumspotenzial und sehen uns als starker und verlässlicher Partner der Hotellerie und Gastronomie." In der Gastronomie lässt café+co seit Anfang 2013 auch mit dem seit Herbst 2013 in die café+co Café GmbH eingegliederten "café+co Café mit Bedienung" im zweiten Wiener Gemeindebezirk aufhorchen. Das Konzept soll in den kommenenden Jahren in ganz Österreich für Aufmerksamkeit sorgen. Bereits im Februar 2014 steht die Eröffnung eines zweiten Standorts in zentraler Lage in Wien bevor. Und seit Spätsommer stillt das Unternehmen den Kaffeedurst der Österreicher desweiteren mit dem café+co Mobil, das in den verschiedensten Straßen der Stadt anzutreffen ist.
stats