café+co International: Trotz wirtschaftlicher...
 
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Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen gut unterwegs

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café+co International-CEO Gerald Steger ist mit der Halbjahresperformance sehr zufrieden.© café+co
café+co International-CEO Gerald Steger ist mit der Halbjahresperformance sehr zufrieden.© café+co

café + co erzielte im ersten Halbjahr ein Wachstum von sieben Prozent. Dieses strebt der führende Kaffeedienstleister in Zentral- und Osteuropa auch für das Gesamtjahr an und prognostiziert einen Umsatz von 174 Millionen Euro.

café+co konnte im ersten Halbjahr 2014 trotz verhaltener Konjunktur, einer Preis-Explosion bei Rohkaffee, Wechselkurs-Einbrüchen außerhalb der Euro-Zone und der Hochwasser-Katastrophe am Balkan ein Plus von sieben Prozent erwirtschaften. Maßgeblich für die erfreuliche Performance sind laut café+co International-CEO Gerald Steger der neue Markenauftritt und das zweistellige Wachstum im Gastronomiesegment. Steger: „Die positive Entwicklung wird durch den neuen, starken Markenauftritt unterstützt, der mit Jahresbeginn implementiert wurde. Er macht die Marke und das Automatenprodukt menschlicher und sympathischer und unterstreicht die zahlreichen Nachhaltigkeitsprogramme.“ Ebenfalls unterstützt wurde die psoitive Entwicklung von Produktionnovationen, gutem Neukundengeschäft und stabilem Wachstum in den Auslandsmärkten. Besonders gut dank starker Zuwachsraten laufen die Geschäfte in Polen, Tschechien und Russland. Stabil zeigt sich die Entwicklung auch am Balkan. Positives gibt es weiters aus Ungarn zu berichten, wo café+co mit 100 Mitarbeitern vertreten ist.

Viele Neukunden in Österreich

In Österreich entwickelt sich vor allem das Neukundengeschäft positiv, während die Auslastung bei bestehenden Kunden aufgrund niedrigerer Mitarbeiterzahlen zurückgeht. „Das Wirtschaftswachstum ist noch zu gering, um die Beschäftigungslage bei mittleren und größeren Betriebs-Standorten voll zu stabilisieren, wovon auch Betriebsdienstleister wie wir betroffen sind. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Trend allerdings leicht verbessert“, erklärt Steger. Angesichts der in Summe aber positiven Zwischenbilanz will das Unternehmen das derzeitige Wachstum auch für das Gesamtjahr halten und rechnet mit einem Umsatz von 174 Millionen Euro. In Österreich und dem CEE-Raum konnten im ersten Halbjahr 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Insgesamt hat das Unterderzeit 67.000 Automaten zwischen dem Bodensee und Moskau installiert.

Produktinnovationen und neue Standorte im Fokus

Um den Erfolg weiterhin voranzutreiben und die hohe Konjunkturabhängigkeit auszugleichen, hat café+co neue Standorte im öffentlichen Raum wie beispielsweise am Vienna International Airport oder auf ASFINAG Rastplätzen eröffnet. Außerdem investiert der führende Kaffeedienstleitser in Zentral- und Osteuropa in Selbstbedienungscafés unter anderem im Mozarthaus Vienna, dem Einkaufscenter Q19 oder im Haus der Musik Wien. Besonders innovativ zeigt sich das Unternehmen desweiteren mit der „Foyer-Bar“. Dabei handelt es sich um einen eleganten Automaten mit integriertem Bildschirm, der neben bestem Kaffee auch individuell ausgesuchte Informationen liefert.

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