Umdasch: Umdasch feiert 150. Geburtstag
 
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Umdasch feiert 150. Geburtstag

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Silvio Kirchmair, CEO Umdasch Shopfitting Group: „150 Jahre Unternehmensgeschichte sind kein Garant für eine erfolgreiche Fortsetzung, aber eine gute Basis.“ (Foto: Umdasch)
Silvio Kirchmair, CEO Umdasch Shopfitting Group: „150 Jahre Unternehmensgeschichte sind kein Garant für eine erfolgreiche Fortsetzung, aber eine gute Basis.“ (Foto: Umdasch)

Am 19. Februar 1868 legte Stefan Hopferwieser, Urgroßvater von Hilde Umdasch und Alfred Umdasch, den Grundstein für das heutige Unternehmen. Anlässlich des 150-Jahres-Jubiläums legte sich Umdasch ein neues Logo samt Claim zu und feierte im Palais Niederösterreich ein stimmungsvolles Fest.

„Es ist eine Ehre, für Sie zu arbeiten.“ Das hört nicht jeder Unternehmer, aber genau das adressierte Silvio Kirchmair, CEO der Umdasch Shopfitting Group im Namen aller Mitarbeiter an Hilde Umdasch und Alfred Umdasch vor den Festgästen bei der 150-Jahrfeier im Palais Niederösterreich. Es war ein feierlicher Anlass, bei dem es sich Kirchmair nicht nehmen ließ, den aus ganz Europa angereisten geladenen Gästen, Partnern und Kunden für die Treue und das Vertrauen zu danken, über das sich Umdasch seit Jahrzehnten freut. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Kirchmair: „Wir ersuchen Sie um Ihr Vertrauen. Wir verlieren lieber Geld als Ihr Vertrauen. Das ist wirklich so.“

Umdasch hat sich kontinuierlich zum führenden Ladenbauer entwickelt, wobei dieser Begriff inzwischen nicht mehr ausreicht, um das Tätigkeitsfeld des Konzerns zu beschreiben. 1991 wurde die Umdasch Group AG am Markt etabliert und somit die noch heute bestehende Unternehmensstruktur geschaffen. Umdasch Shopfitting deckt im Einzelhandel sämtliche Branchen ab und entwickelt u. a. im digitalen Bereich Schritt um Schritt neue Anwendungsmöglichkeiten, um den sehr verschiedenen Kundenbedürfnissen beste Lösungen anzubieten und mit ihnen gemeinsam umzusetzen. Der Konzern will trotz Zukunftsorientierung als Trendsetter „eine Konstante für Sie sein“, hielt Silvio Kirchmair in Richtung Gäste fest, „und Konstanten gibt es in der Welt kaum noch.“

Bei der gestern, am 14. Juni stattgefundenen nachmittäglichen Jubiläumsfeier, die mit einem Galadinner im Weltmuseum Wien beendet wurde, erläuterte André Heller im Gespräch mit Kirchmair seine Erfahrungen, Ideen und Empfehlungen zum Thema „Die Kunst der Inszenierung“. Um sich eine Alleinstellung im harten Wettbewerb zu sichern, braucht es aus seiner Sicht – auch im Lebensmittelhandel – „Wunderkammern“. Sprich Räume mit unverwechselbarer Gestaltung, bei der die Kunden nach ihrem Einkauf das Einkaufssackerl abstellen, Fotos machen und den anderen sagen: Wow, schaut euch das an, kommt her, das müsst ihr gesehen haben!

Über diesen Wow-Effekt spracht auch Doug Stephens, Retail-Prophet, aus Kanada in seinem Vortrag „The Future of retail“. Die Customer Experience, über die seit fast schon über ein Jahrzehnt gesprochen wird, hätte sich nicht in die richtige Richtung entwickelt. Entscheidend sei, den „SUPER“-Effekt zu erzeugen, und zwar mit folgenden, für den Konsumenten sicht- bzw. spürbaren Elementen: Surprising, Unique, Personalized, Engagement, Repeatabilty.

Mit einer ganz anderen Welt zog NASA-Astronaut Terry Virts die Zuhörer in seinen Bann. Er schilderte seine Erlebnisse und Gefühle im Weltraum und zeigte sensationelle Fotos und Videos von ebendort. So spannte Umdasch den Boden von der Musik – es spielte u. a. das Festival Orchester Niederösterreich – über die Kunst der Inszenierung bis hin ins Weltall, in dem man dann einmal, vielleicht bis 2100, das erste stationäre Geschäft einrichten möchte. Das frisch aus der Taufe gehobene neue Logo von Umdasch samt neuem Claim setzt diesbezüglich ja auch wirklich keinerlei Grenzen – The Store Makers.

Das neue Umdasch-Firmenlogo mit dem neuen Claim The Store Makers
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Das neue Umdasch-Firmenlogo mit dem neuen Claim The Store Makers
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