Tengelmann: Umsatzplus für Obi, Kik und Kaise...
 
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Umsatzplus für Obi, Kik und Kaiser's

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„Kaufmännische Vorsicht war stets die Maxime unseres Handelns.

Die Zusammenführung von Plus Deutschland und Netto sowie die Abgabe der meisten Plus-Landesgesellschaften war der richtige Schritt zur rechten Zeit“, betonte Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, in der heutigen Jahrespressekonferenz. Seinen Ausführungen zu folge war das Rumpfgeschäftsjahr 2008 (1. Mai bis 31. Dezember 2008) vor allem durch diesen Zusammenschluss von Plus und der Edeka-Tochter Netto geprägt, der zum 1. Januar 2009 realisiert werden konnte.

Trotz Wirtschaftskrise zog Haub für das Rumpfgeschäftsjahr eine positive Bilanz. So erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Tengelmann mit ihren Geschäftsfeldern Obi, Kik, Kaiser’s Tengelmann und Plus in Europa einen Umsatz von 12,36 Mrd. Euro. Zu diesem Ergebnis trugen europaweit 83.655 Mitarbeiter in 4.357 Filialen bei.

Besonders positiv entwickelte sich der Textil-Diskonter Kik (2694 Filialen), der seinen Umsatz um sieben Prozent steigern konnte. Kik ist in mittlerweile sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Ungarn) vertreten.

Ein Umsatzplus erwirtschaftete auch Obi. Die Do-it-yourself-Marktkette konnte mit 525 Filialen um 5,3 Prozent zulegen. „In Krisenzeiten entdecken die Menschen wieder verstärkt ihr Zuhause. Davon profitiert Obi als die Nummer 1 in besonderer Weise“, erklärt Karl-Erivan W. Haub.

Positives berichtete Haub auch von Kaiser’s Tengelmann. Die Supermarktkette mit 706 Filialen schloss das Rumpfgeschäftsjahr 2008 mit einem Umsatzplus von drei Prozent ab. Mit dem Filialkonzept „Schwarz-Rot-Gold“ in bisher 186 Märkten will sich Kaiser’s Tengelmann als Frischeanbieter mit hohem Qualitätsanspruch positioniert. "Bis Ende 2009 wird es insgesamt 200 'Schwarz-Rot-Gold'-Filialen geben", so Haub.
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