Bellaflora: Umstellung auf nachhaltige Dünger
 
Bellaflora

Umstellung auf nachhaltige Dünger

bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer
V.l.: Isabella Hollerer/Bellaflora, Dominik Linhard/Global 2000, Walter Wenzel/BOKU und Alois Wichtl/GF Bellaflora © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer
V.l.: Isabella Hollerer/Bellaflora, Dominik Linhard/Global 2000, Walter Wenzel/BOKU und Alois Wichtl/GF Bellaflora © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer

Nachdem bellaflora im vergangenen Jahr alle chemisch-synthetischen Pestizide und Herbizide ausgelistet hat, folgt nun ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiges Sortiment: In der Gartensaison 2014 stellt der Gartenspezialist das Düngemittel-Sortiment komplett auf naturnahe Dünger um. „Bei der Umstellung der Dünger gehen wir konsequent und kompromisslos vor – und zwar nicht nur bei unseren Eigenmarken, sondern auch bei den Markenartikeln.

Ab 2014 erfüllen ausnahmslos alle bei bellaflora erhältlichen Düngemittel die strengen Kriterien der biologischen Landwirtschaft. Alle chemisch-synthetischen Dünger wurden ausgelistet“, erklärt Mag. Isabella Hollerer, Leiterin Nachhaltige Entwicklung bei bellaflora.

„Eine regelmäßige chemisch-synthetische Düngung hat nicht nur nachweislich negative Auswirkungen auf das Bodenleben, die Pflanzengesundheit und die Gewässer, sondern beeinträchtigt auch die menschliche Gesundheit durch das Einatmen des Düngerstaubs. Dünger wie Blaukorn zum Beispiel enthalten Uran, das in diesem Fall zwar nicht radioaktiv wirkt, aber dennoch eine schädliche Toxizität aufweist, sodass man es nicht einatmen sollte“, umreißt Dominik Linhard von Global 2000 die Problematik hinter Kunstdünger. Die Umweltschutzorganisation hat bellaflora wie schon beim Ausstieg aus den chemisch-synthetischen Pestiziden auch bei der Düngerumstellung beraten und unterstützt.
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